Porsche AG Aktie: 91-Prozent-Gewinneinbruch

Porsche-Chef Leiters kappt die Elektro-911-Pläne und setzt auf Profitabilität vor Volumen. Die Aktie verliert weiter.

Auf einen Blick:
  • Gewinn stürzt um 91 Prozent ab
  • Elektro-911er endgültig gestoppt
  • Stellenabbau und Modellstreichungen
  • Dividende drastisch gekürzt

Ein Gewinneinbruch von 91 Prozent zwingt Porsche zum Handeln. Auf der Hauptversammlung zog CEO Michael Leiters die Notbremse. Ein vollelektrischer 911er ist endgültig vom Tisch. Stattdessen schwenkt der Sportwagenbauer radikal um. Das neue Mantra lautet ab sofort: Profitabilität vor Volumen.

Schrumpfkur statt Wachstum

Leiters führt das Unternehmen seit Anfang 2026. Seine neue „Strategie 2035“ bedeutet harte Einschnitte. Porsche streicht Modellvarianten und plant mit deutlich niedrigeren Kapazitäten. Das Unternehmen muss künftig mit weniger Autos Geld verdienen.

Die Folge: Stellenabbau. Das Management führt bereits Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern. Die gesamte Organisation richtet sich streng auf das Kerngeschäft aus. Eine schnelle Rückkehr zu alten Rekordmargen schloss Leiters direkt aus.

Frust bei den Aktionären

Aktionäre reagieren nervös auf den Umbau. Die Aktie verlor allein in den vergangenen sieben Tagen über sechs Prozent. Aktuell pendelt das Papier bei 44,95 Euro. Seit dem Börsengang hinkt der Kurs dem DAX massiv hinterher.

Auf der Hauptversammlung entlud sich der Frust. Deka-Fondsmanager Ingo Speich sprach von einem „Scherbenhaufen“. Auch bei der Dividende spüren Anleger die Krise. Die Auszahlung für die stimmrechtslosen Vorzugsaktien sinkt von 2,30 Euro auf nur noch 1,01 Euro.

Der Blick auf das laufende Jahr

Für das aktuelle Geschäftsjahr hält der Vorstand an seiner Prognose fest. Porsche rechnet mit einem Umsatz von bis zu 36 Milliarden Euro. Die operative Rendite soll zwischen 5,5 und 7,5 Prozent liegen. Hohe Sonderlasten und Zollkosten belasten dieses Ergebnis bereits.

Leiters bat die Investoren um Geduld. Der vollständige Fahrplan für die neue Strategie steht noch aus. Am 7. Oktober präsentiert das Management auf dem Kapitalmarkttag die finalen Details. Dort muss der CEO beweisen, wie das kleinere Portfolio die Rendite sichert.

Porsche AG-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Porsche AG-Analyse vom 25. Juni liefert die Antwort:

Die neusten Porsche AG-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Porsche AG-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 25. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Porsche AG: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)