POET Technologies konzentriert sich immer mehr auf lukrative Gelegenheiten bei KI-Rechenzentren. Dort will das Unternehmen mit optischen Lösungen punkten, durch die Flaschenhälse in Form von klassischen Kupferleitungen überwunden werden sollen. Geschwindigkeiten von bis zu 1,6 TBit/s werden dabei versprochen. Zugleich soll der Stromverbrauch von Rechenzentren signifikant sinken.
Angesichts des noch immer boomenden KI-Marktes scheint das eine hochinteressante Angelegenheit zu sein. Dabei konnte POET auch bereits beweisen, dass es sich um mehr als bloße Träumereien handelt. Unlängst konnte eine Bestellung für optische Triebwerke im Wert von mehr als fünf Millionen US-Dollar an einen „führenden Systemintegrator“ gemeldet werden.
POET Technologies: Lust auf mehr
Das weckt an der Börse natürlich Fantasien und so hat die POET Technologies-Aktie eine sehr beeindruckende Rallye hingelegt. Kürzlich erreichte das Papier bei einem Kurs von 11 Euro ein frisches 10-Jahres-Hoch. Kleinere Gewinnmitnahmen trieben den Kurs heute Morgen auf 10,70 Euro, was am allgemeinen Trend aber freilich nichts ändert.
POET Technologies Aktie Chart
Zu bewundern sind hier Aufschläge von knapp 80 Prozent seit Jahresbeginn und auf 12-Monats-Sicht konnte der Aktienkurs sich sogar verdreifachen. Zwar sind hier fraglos viele Fantasien eingepreist. Sollte aber nur ein Teil davon auch wahr werden, so dürfte noch deutlich mehr Aufwärtspotenzial vorhanden sein. Die Marktkapitalisierung liegt auch nach der jüngsten Rallye bei für die Branche recht übersichtlichen 1,8 Milliarden Dollar.
Wohin geht die Reise?
Vorhersehen lässt sich aktuell kaum, wohin es die Aktie von POET noch verschlagen mag. Abhängig ist das Papier aber klar vom KI-Markt. Solange dort weiterhin Goldgräberstimmung herrscht, ergibt sich auch ein gigantisches Potenzial für die Technologie von POET. Für den Moment bleiben daher Gewinnmitnahmen wohl das größte Risiko. Solange jene sich in Grenzen halten, bleibt der übergeordnete Aufwärtstrend unberührt.
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