POET Technologies-Aktie: Es begann mit Gerüchten!

Spekulationen um eine Partnerschaft mit Marvell Technology lassen die POET-Aktie um 40 Prozent steigen. Der CFO bestätigt nun eine Kauforder.

Auf einen Blick:
  • POET-Aktie legte in fünf Handelstagen rund 48 Prozent zu
  • CFO Thomas Mika bestätigte gegenüber Stocktwits eine Kauforder von Marvell Technology
  • Order hängt mit Celestial AI zusammen, das Marvell Anfang des Jahres übernommen hat
  • Mika erwartet Aufträge weit über den 5 Millionen Dollar aus dem Oktober

Es begann mit Gerüchten. Irgendwer hatte POET Technologies mit Marvell Technology und dem Nvidia-Hardware-Ökosystem in Verbindung gebracht, und die Aktie rauschte los. Mehr als 19 Prozent am gestrigen Handelstag, dann vorbörslich nochmal knapp 20 Prozent obendrauf. In fünf Handelssessions summierte sich das auf rund 40 Prozent.

Dann redete der CFO

Thomas Mika, Finanzchef von POET Technologies, gab dem Ganzen in einem Interview mit Stocktwits ein Gesicht. Er bestätigte, was der Markt ohnehin schon eingepreist hatte: eine Kauforder von Marvell Technology. „Wir haben eine Kauforder von denen […] und wir beabsichtigen, diese Beziehung fortzusetzen und über die Zeit auszubauen“, sagte Mika.

Marvell hatte Celestial AI Anfang des Jahres übernommen, und POET Technologies pflegt mit Celestial AI seit mindestens Februar 2022 eine Lieferanten- und Co-Entwicklungspartnerschaft. Der Marvell-Auftrag ist also kein Zufall, er ist die logische Fortsetzung einer Beziehung, die schon länger besteht.

Foxconn und Luxshare warten noch

Mika ließ zudem durchblicken, dass weitere Orders im Raum stehen, von Fertigungspartnern und Kunden, darunter Foxconn und Luxshare Precision. Konkret wurde er dabei nicht. „Manchmal hört man von ihnen, manchmal nicht“, sagte er, und ergänzte, man rechne damit, von mindestens einem dieser Partner eine Rückmeldung zu bekommen. Das klingt weniger nach Gewissheit als nach Hoffnung.

POET Technologies Aktie Chart

5 Millionen waren gestern

Den 5-Millionen-Dollar-Auftrag für Optical Engines, den POET im Oktober vergangenen Jahres bekanntgegeben hatte, erwähnte Mika ebenfalls. Er helfe dabei, die Fertigungskapazitäten zu festigen. Und die Aufträge in diesem Jahr würden „weit über diesen fünf Millionen“ liegen. Wieviel weit, sagte er nicht.

Dahinter steckt ein Markt, der gerade heiß läuft: optische und Photonik-Technologien, die Datenzentren bei KI-Workloads entlasten sollen. POET sitzt da an einer interessanten Stelle. Ob 40 Prozent in fünf Tagen dafür der richtige Preis ist, ist eine andere Frage.

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