PNE muss mit niedrigeren Ergebniszielen auskommen, während zwei Analysehäuser ihre Kaufempfehlungen trotz gekürzter Kursziele beibehalten haben. Das Unternehmen senkte vor gut drei Wochen seine Prognose für das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im Geschäftsjahr 2026 auf 60 bis 75 Millionen Euro.
Als Gründe nannte PNE Verzögerungen bei Projektverkäufen und Genehmigungsverfahren. Außerdem entschied das Unternehmen, einige ursprünglich zum Verkauf vorgesehene Windparks im Eigenbestand zu halten. Für das normalisierte EBITDA setzte PNE den neuen Prognoserahmen auf 65 bis 80 Millionen Euro.
Niedrigere Kursziele, unveränderte Empfehlungen
Medienberichten zufolge senkte First Berlin Equity Research vor rund zwei Wochen das Kursziel von 10,00 auf 8,30 Euro. Analyst Dr. Karsten von Blumenthal reagierte damit auf die Prognosereduktion und bestätigte seine Kaufempfehlung für PNE.
Ebenfalls vor rund zwei Wochen reduzierte MPCM das Kursziel von 12,00 auf 7,60 Euro. Wie dpa-AFX berichtete, beließ das Analysehaus die Einstufung auch nach dieser Anpassung auf einer Kaufempfehlung.
Beteiligungsmeldung und nächster Berichtstermin
Bei den Stimmrechten meldete Union Investment Management vor rund zwei Wochen eine Schwellenberührung. Der zugerechnete Stimmrechtsanteil sank von zuvor 3,06 % auf 2,96 %. Die frühere Meldung hatte daneben Instrumente im Umfang von 1,77 % ausgewiesen.
Die Veröffentlichung der Quartalsmitteilung für das dritte Quartal 2026 ist laut Finanzkalender von PNE für den 12. November vorgesehen. Damit steht nach der Anpassung der Jahresprognose der nächste angekündigte Berichtstermin des Unternehmens an.
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