Morgan Stanley hat am 15. Oktober einen Anstieg des ausgewiesenen Gesamtstimmrechtsanteils an PNE von 50,07 % auf 52,15 % gemeldet. Laut Pflichtmitteilung löste der Erwerb von Kundensicherheiten mit Nutzungsrecht durch Morgan Stanley & Co. International plc den Schwellenübertritt aus.
Unterschiedliche Bewegungen bei den Stimmrechten
Die Meldung von Morgan Stanley bezog sich auf den Stand zum 8. Oktober. Als Grund für den Schwellenübertritt nannte sie damit ausdrücklich eine Transaktion mit Kundensicherheiten.
Auch The Goldman Sachs Group veröffentlichte eine Beteiligungsmeldung zu PNE. Das Unternehmen meldete am 14. Oktober einen Rückgang des Gesamtanteils aus Stimmrechten und Finanzinstrumenten von 6,36 % auf 4,79 %. Der darin genannte Schwellenübertritt erfolgte ebenfalls am 8. Oktober.
Union Investment Management meldete vor rund zwei Wochen eine Verringerung ihres PNE-Stimmrechtsanteils auf 2,96 %. Diese Mitteilung nannte als Datum der Schwellenberührung den 19. Oktober.
Projektverschiebungen belasten die Ergebnisplanung
Operativ hatte PNE vor gut drei Wochen die Ergebnisprognose gesenkt. Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet das Unternehmen ein Konzern-EBITDA von 60 bis 75 Mio. Euro. Beim normalisierten EBITDA lautet die gesenkte Prognose auf 65 bis 80 Mio. Euro.
PNE begründete die Anpassung mit längeren Verkaufsprozessen und verzögerten Genehmigungen. Zudem entschied das Unternehmen, einige ursprünglich zum Verkauf vorgesehene Windparks im Eigenbestand zu halten. Verschobene Projekte sollen 2027 realisiert werden. Die operative Entwicklung bezeichnete PNE in der Unternehmensmeldung zugleich als weiterhin erfolgreich.
Für den 12. November ist laut Finanzkalender die Veröffentlichung der Quartalsmitteilung zum dritten Quartal 2026 vorgesehen. Damit steht nach der gesenkten Jahresprognose die nächste angekündigte Berichterstattung des Unternehmens an.
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