PNE hat am 13. Oktober seine Ergebnisprognose gesenkt und erwartet ein EBITDA von 60 bis 75 Millionen Euro. Als Gründe nannte das Unternehmen längere Verkaufsprozesse, verzögerte Genehmigungsverfahren und die Entscheidung, einige zum Verkauf vorgesehene Windparks im Eigenbestand zu halten.
Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet PNE ein normalisiertes EBITDA von 65 bis 80 Millionen Euro. Verschobene Projekte sollen 2027 realisiert werden. Damit begründet das Unternehmen die Anpassung sowohl mit zeitlichen Verzögerungen als auch mit seiner Entscheidung über den Verbleib einzelner Windparks.
Die Aktie fiel am Freitag um 2,9% auf 5,44 €. Einen eigenständigen Anlass für diese Tagesbewegung lässt die Prognosesenkung nicht erkennen.
Analysten berücksichtigen verschobene Projekte
First Berlin Equity Research bestätigte am Dienstag die Kaufempfehlung für PNE, senkte aber das Kursziel von 10,00 auf 8,30 Euro. Das Analysehaus begründete die Anpassung mit der gekürzten EBITDA-Prognose, verschobenen Projekten und einem höheren Zinsniveau. Die Kaufempfehlung blieb damit trotz der niedrigeren Zielmarke bestehen.
Bereits am 16. Oktober hatte ein weiteres Analysehaus sein Kursziel von 9,80 auf 8,90 Euro gesenkt und seine spekulative Kaufempfehlung bestätigt.
Union Investment reduziert Stimmrechtsposition
Auch auf der Anteilseignerseite gab es eine Veränderung. Union Investment Management meldete am Dienstag eine Verringerung der Gesamtposition von 4,83 auf 2,96 Prozent. Der vorherige Wert schloss Instrumente ein.
Als Datum der Schwellenberührung nannte die Mitteilung den 19. Oktober. Damit unterschritt der zugerechnete Stimmrechtsanteil die Schwelle von 3 Prozent.
Als nächster bestätigter Berichtstermin steht der 12. November fest: Dann veröffentlicht PNE die Quartalsmitteilung für das dritte Quartal 2026.
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