Bei PNE rücken neben den Projektverkäufen die Ertragserwartungen für das kommende Jahr in den Blick. Medienberichten zufolge senkte Analyst Philipp Kaiser vor rund zwei Wochen seine EBITDA-Prognose für 2027 um 25 Prozent. Er begründete die Anpassung mit vorsichtigeren Erwartungen an die Geschäftsentwicklung.
Sein Kursziel reduzierte Kaiser von 12,00 auf 7,60 Euro, während er die Kaufempfehlung beibehielt. Die Aktie verliert heute 0,9%. Damit steht der abgeschlossene Verkauf eines südafrikanischen Solarprojekts neben weiterhin vorsichtigen Erwartungen an die Ergebnisentwicklung.
Projektverschiebungen belasten die Planung
PNE hatte seine EBITDA-Prognose für das Geschäftsjahr 2026 auf 60–75 Mio. Euro angepasst. Als Gründe nannte das Unternehmen länger dauernde Verkaufsprozesse und verzögerte Genehmigungen. Projekte verschieben sich nach Unternehmensangaben ins Jahr 2027; das normalisierte EBITDA für 2026 erwartet PNE bei 65–80 Mio. Euro.
Auch Analyst Karsten von Blumenthal verwies Medienberichten zufolge vor rund zwei Wochen auf die Prognosesenkung, verzögerte Projektverkäufe und Genehmigungen sowie ein höheres Zinsniveau. Er senkte sein Kursziel von 10,00 auf 8,30 Euro und bestätigte die Kaufempfehlung. Die niedrigeren Zielmarken gingen damit bei beiden Analysten nicht mit einer Rücknahme der positiven Einstufung einher.
Verkauf mit weiterer Entwicklungsarbeit
Beim bereits abgeschlossenen Verkauf in Südafrika betrifft die Transaktion ein Photovoltaikprojekt in der Provinz Free State. Nach Angaben von PNE beträgt dessen geplante Nennleistung 250 MW. Käufer ist ein nicht namentlich genannter unabhängiger südafrikanischer Stromproduzent.
PNE South Africa bleibt bis zum Finanzierungsabschluss in die weitere Projektentwicklung eingebunden. Die Veröffentlichung der Quartalsmitteilung für das dritte Quartal 2026 hat PNE für den 12. November angekündigt.
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