Im Dezember stand deshalb vor allem die Finanzierung im Fokus. Plug platzierte ein Wandelanleihe-Paket über 431,25 Mio. US-Dollar, um hochverzinste Schulden mit Zinssätzen von bis zu 15 % abzulösen. Das Management rechnet dadurch mit Einsparungen von rund 20 Mio. US-Dollar beim jährlichen Zinsaufwand. Dennoch bleibt die Liquiditätslage angespannt. Ende des dritten Quartals verfügte Plug laut Zacks über lediglich 165,9 Mio. US-Dollar an Cash, rund 19 % weniger als Ende 2024. Der hohe Cashburn bleibt damit eines der größten Risiken.
Die jüngste Refinanzierung wird vom Management als Teil eines strategischen Pivots dargestellt. Ziel ist es, bis Ende 2026 ein positives EBITDA zu erreichen, getragen von ambitionierten Wachstumsannahmen. Für 2025 stellt Plug Umsätze von rund 700 Mio. US-Dollar in Aussicht, nachdem in den ersten neun Monaten bereits 484,7 Mio. US-Dollar erzielt wurden.
Alles an einem Platz gebündelt
Plug Power befindet sich aktuell an einer Abwärtstrendlinie, die von den Hochs aus eingezeichnet werden kann. An dieser Linie liegt zugleich eine Widerstandszone aus den letzten Hochs bei rund 2,40 US-Dollar. Zusätzlich verläuft dort die 100-Tage-Linie. Mehrere technische Faktoren treffen an diesem Punkt zusammen, was bei einem nachhaltigen Durchbruch neue Käufer in den Markt bringen könnte. Auf der Oberseite wären die letzten Hochs bei rund 4,50 US-Dollar ein mögliches Ziel.
Kommt es hingegen zu einer Abweisung an dieser Zone, wäre ein erneuter Rücklauf in Richtung der Unterstützungszone um 1,70 US-Dollar denkbar. Dort liegt auch das letzte markante Tief im Chart, an dem sich erneut Kaufkraft entwickeln könnte. Ein Bruch unter diese Marke würde die bullische Struktur deutlich beschädigen.
Ihr Konrad
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