Bei Plug Power herrscht Aufatmen. Die Aktionäre haben einer deutlichen Erhöhung des genehmigten Kapitals zugestimmt. Damit verhindert das Wasserstoff-Unternehmen einen möglichen Reverse Split. Die Aktie legte leicht zu.
Info: Plug Power entwickelt Brennstoffzellen-Systeme und produziert grünen Wasserstoff. Plug Power beliefert vor allem Logistikzentren, Industrieunternehmen und zunehmend auch Rechenzentren. Große Kunden setzen die Technik etwa für Gabelstapler-Flotten oder Notstromlösungen ein.
Plug Power Aktie Chart
Das steckt hinter der Kapitalerhöhung!
Plug Power braucht Geld. Viel Geld. Der Konzern baut neue Brennstoffzellen-Werke, erweitert die Wasserstoff-Produktion und will Großkunden aus Industrie und Rechenzentren bedienen. Ohne frisches Kapital geht das nicht. Mit mehr genehmigten Aktien kann das Management nun schrittweise neue Papiere ausgeben. Das verschafft Luft. Gläubiger und Lieferanten dürften genauer hinschauen, ob Plug seine Finanzierung stabilisiert.
Doch Anleger zahlen einen Preis. Jede neue Aktienausgabe verwässert bestehende Anteile. Wer investiert ist, muss mit weiterem Druck auf den Kurs rechnen. Entscheidend wird, ob das frische Geld Umsatz bringt und die Verluste sinken.
Darauf warten Anleger!
Spannung verspricht der 2. März. Dann legt Plug neue Zahlen vor. Analysten erwarten erneut rote Zahlen, rechnen aber mit weniger Verlust als im Vorjahr und steigenden Erlösen. Das Kursziel im Schnitt liegt nur leicht über dem aktuellen Niveau.
Zusätzlicher Faktor: Große Wasserstoff-ETFs wie der Global X Hydrogen ETF halten hohe Anteile an Plug. Fließt Geld in diese Fonds oder ab, bewegt das automatisch die Aktie.
Fazit: Plug gewinnt Zeit. Doch jetzt muss das Unternehmen liefern.
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