Plug Power startet durch: Der US-Wasserstoffpionier hat erstmals eine 32 Kilometer lange Pipeline in Rotterdam befüllt. Insgesamt wurden 32 Tonnen grünen, RFNBO-zertifizierten Wasserstoff geliefert.
Das Projekt gilt als Schlüsselabschnitt des niederländischen Wasserstoffnetzes und soll später in das paneuropäische System integriert werden
Für Plug Power markiert der Schritt einen wichtigen operativen Meilenstein und stärkt die Präsenz von Plug Power im wachsenden europäischen Markt.
Plug Power Aktie Chart
Die Pipeline gehört Hynetwork, einer Tochter von Gasunie. Plug Power lieferte eine maßgeschneiderte Entladeinfrastruktur, die eine parallele Befüllung von drei MEGC-Trailern erlaubt.
Jeder Trailer transportiert mehr als eine Tonne komprimierten Wasserstoff. Das System ist auf hohen Durchsatz ausgelegt und zeigt die technische Kompetenz des Unternehmens. Damit knüpft Plug Power an frühere Projekte in Deutschland an, bei denen über 44 Tonnen erneuerbarer Wasserstoff in Salzkavernenspeicher geliefert wurden.
Plug Power: Finanzlage angespannt
Trotz operativer Erfolge bleibt die finanzielle Lage angespannt. Das Unternehmen kämpft mit hohen Verlusten, einer Bruttogewinnmarge von -70,7 % und starkem Cash-Burn. Die Aktie fiel innerhalb einer Woche um rund 15 %. Experten sehen weiterhin Risiken.
Plug Power: Das ist für Anleger wichtig
Das Rotterdam-Projekt demonstriert die Fähigkeit von Plug Power, große Infrastrukturprojekte zu liefern und die europäische Wasserstoffstrategie aktiv zu unterstützen.
Gleichzeitig zeigt die Bilanz, dass Wachstum teuer erkauft wird und Profitabilität noch in weiter Ferne liegt. Wer in den Wasserstoffmarkt investieren möchte, sollte daher Chancen und Risiken sorgfältig abwägen.
Unterm Strich bleibt Plug Power ein spannender Player mit Technologiekompetenz und Zukunftspotenzial, aber mit deutlichem finanziellen Gegenwind. Ein Einstieg drängt sich derzeit nicht auf.
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