Beim Wasserstoff-Spezialisten Plug Power brennt es lichterloh. Das Unternehmen ruft seine Aktionäre eindringlich auf, sofort abzustimmen. Heute steht eine außerordentliche Hauptversammlung an – und es geht um nichts weniger als die finanzielle Zukunft des Konzerns.
Plug Power Aktie Chart
Plug Power: Vorstand will mehr Spielraum
Hintergrund ist eine Abstimmung aus dem Jahr 2025. Damals stimmten zwar rund 84 Prozent der teilnehmenden Aktionäre für eine Erhöhung des genehmigten Aktienkapitals. Doch das reichte nicht.
Die Satzung verlangte eine Mehrheit aller stimmberechtigten Aktien. Das Votum scheiterte trotz klarer Zustimmung. Genau das soll nun geändert werden.
Es geht um drei Anträge
Konkret liegen drei Anträge auf dem Tisch.
Erstens will Plug Power die Abstimmungsregeln modernisieren und an das geltende Recht in Delaware anpassen. Künftig soll in bestimmten Fällen eine Mehrheit der abgegebenen Stimmen reichen.
Zweitens plant das Unternehmen eine massive Ausweitung des genehmigten Aktienkapitals. Die Zahl der möglichen Aktien soll sich verdoppeln. Das Management sieht darin den besten Weg, um Verbindlichkeiten zu bedienen, flexibel zu bleiben und den laufenden Betrieb zu sichern. Fällt dieser Punkt durch, droht ein Reverse Split. Das wäre ein deutliches Warnsignal für den Markt.
Drittens geht es um eine formale Absicherung. Falls nicht genug Stimmen zusammenkommen, will sich Plug Power die Möglichkeit offenhalten, die Versammlung zu vertagen.
Der Druck bei Plug Power ist hoch
Ohne Zustimmung fehlen Plug Power wichtige Optionen zur Finanzierung. Jeder weitere Aufschub kostet Zeit und Geld. Der Vorstand trommelt deshalb lautstark für ein Ja. Für Anleger ist klar: Diese Abstimmung entscheidet, ob Plug Power handlungsfähig bleibt oder weiter in die Defensive rutscht.
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