Die Plug Power-Aktie verzeichnete am Montagvormittag in einem durch den Iran-Krieg belasteten Markt spürbare Rücksetzer. So fiel der Wasserstoff-Titel im deutschen Handel um 2,5 % auf 1,48 Euro (Stand: 02.03.2026, 11:00 Uhr, Tradegate).
Letzte Woche hatte das US-Unternehmen derweil mit einer wichtigen Verkaufsmeldung für Aufsehen gesorgt. So verkauft Plug Power einen großen Teil seiner Energie‑ und Infrastrukturassets an den Rechenzentrumsentwickler Stream Data Centers.
Plug Power-Aktie: Üppige Geldspritze für strauchelnde Wasserstoff-Firma
Der jetzt geschlossene Vertrag hat ein Volumen von mindestens 132,5 Millionen Dollar, das je nach Abbau bestimmter Anlagen noch auf bis zu 142 Millionen Dollar steigen kann. Plug überträgt dabei seinen Anteil am Project‑Gateway‑Standort in New York, einschließlich Grundstück, Infrastruktur, Umspanntechnik‑Assets und zugehöriger Verträge. Der Abschluss soll spätestens bis 30. Juni 2026 erfolgen. Stream hinterlegt dafür eine Anzahlung von sechs Millionen Dollar.
Der Deal ist Teil einer größeren Strategie, mit der Plug Power seine Liquidität verbessern, gebundenes Kapital freisetzen und laufende Wartungskosten senken will. Zwei weitere Transaktionen sollen 2026 folgen und zusammen mehr als 275 Millionen Dollar einbringen.
Das Unternehmen betont, dass es sich damit stärker auf sein Kerngeschäft – Wasserstoffproduktion, Elektrolyseure und Brennstoffzellensysteme – konzentrieren kann. Gleichzeitig positioniert sich Plug im Umfeld des rasant wachsenden US‑Rechenzentrumsmarkts, der enorme Stromkapazitäten benötigt und zunehmend nach alternativen Energie‑ und Backup‑Lösungen sucht.
Plug Power-Aktie im Krisenmodus: Neue Zahlen heute Abend
Plug Power hatte in den letzten Jahren mit erheblichen Verlusten und schwacher Umsatzentwicklung zu kämpfen. Am heutigen Montag will das Unternehmen nach US-Börsenschluss neue Zahlen vorlegen. Analysten erwarten abermals Ergebnisdefizite.
Gleichzeitig wird das Unternehmen durch eine Sammelklage einer Kanzlei belastet, die dem Management Wertpapierbetrug vorwirft. Dabei soll es um mögliche irreführende Informationen im Zusammenhang mit staatlichen Krediten gehen.
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