Nach den Verlusten vom Montag musste die Plug Power-Aktie auch am Dienstag Rücksetzer hinnehmen. Zuvor hatte der Wasserstoff-Titel jedoch beachtliche Kurssprünge aufs Parkett gelegt und steht derzeit auf 6-Monats-Sicht immer noch mit knapp +80 % im Plus (Stand: 19.05.2026, 9:20 Uhr, Tradegate).
Für Aufsehen sorgten jüngst die Zahlen zum ersten Quartal 2026. Auch wenn der Wasserstoffspezialist demnach in der Verlustzone blieb, konnte er spürbare Fortschritte auf dem Weg zur Profitabilität verzeichnen.
Plug Power-Aktie: Umsatz und Margen auf Kurs
Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 22 % auf 163,5 Millionen Dollar, getragen vom Wachstum im Bereich Flurförderzeuge sowie im Elektrolyseurgeschäft. Die Bruttomarge verbesserte sich von minus 55 % auf minus 13 % – eine Verbesserung um 42 Prozentpunkte, die auf höhere Verkaufsvolumina, Kostensenkungen, eine effizientere Wartungsabwicklung und günstigere Wasserstoffbeschaffung zurückgeführt wird.
Der bereinigte Verlust je Aktie verbesserte sich auf 0,08 Dollar, verglichen mit 0,17 Dollar im Vorjahreszeitraum. Firmenchef Jose Luis Crespo erklärte, die Quartalsergebnisse belegten eine konsequente Umsetzung der Unternehmensstrategie und positionierten Plug Power für das Ziel, im vierten Quartal 2026 ein positives operatives Ergebnis zu erreichen.
Plug Power-Aktie: Elektrolyseure und Wasserstoffproduktion als Wachstumstreiber
Im Elektrolyseurgeschäft hat Plug Power weltweit mehr als 320 Megawatt an Kapazität in Betrieb und verfügt über eine Projektpipeline von über acht Milliarden Dollar. Laufende Projekte umfassen unter anderem ein 100-Megawatt-System mit dem portugiesischen Energiekonzern Galp Energia sowie ein 25-Megawatt-Projekt mit Iberdrola und BP in Spanien.
Im Bereich Wasserstoffproduktion stiegen die Kraftstoffverkäufe um 22 %, während die Marge in diesem Segment um 54 Prozentpunkte zulegte – dank höherer Auslastung der eigenen Produktionsanlagen in Georgia, Tennessee und Louisiana sowie gesunkener Fremdbelieferungskosten.
Plug Power-Aktie: Liquidität und Ausblick
Plug Power schloss das Quartal mit liquiden Mitteln von insgesamt über 802 Millionen Dollar ab, wovon 223 Millionen Dollar frei verfügbar sind. Weitere rund 275 Millionen Dollar werden aus der Veräußerung von Wasserstoffprojektanlagen erwartet, darunter eine bereits vereinbarte Transaktion mit dem Rechenzentrumsunternehmen Stream Data Centers über rund 142 Millionen Dollar, die im Juni 2026 abgeschlossen werden soll.
Zur Einordnung: Die Quartalsergebnisse sind für Anleger ein wichtiges Zeichen, dass das notorisch defizitäre Unternehmen operativ vorankommt. Plug Power entwickelt und betreibt eine vollständig integrierte Wasserstoffplattform – von der Produktion über die Lagerung bis hin zu Brennstoffzellen für den industriellen Einsatz – und zählt Walmart, Amazon und BMW zu seinen Kunden.
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