Die Transformation bei Playboy trägt Früchte. Das Unternehmen schaffte im vierten Quartal 2025 einen Gewinn von 0,03 Dollar je Aktie, nachdem vor einem Jahr noch ein Verlust von 0,15 Dollar zu Buche stand. Der Umsatz kletterte auf 34,9 Millionen Dollar.
Was hier passiert, ist bemerkenswert. CEO Ben Kohn hat das angestaubte Kultunternehmen in nur einem Jahr komplett umgekrempelt. Vier Quartale hintereinander positives bereinigtes EBITDA, das gab es lange nicht. Im vierten Quartal waren es 7,1 Millionen Dollar, im Vorjahr stand noch ein Minus von 100.000 Dollar in den Büchern.
Besonders clever ist der Deal mit UTG Brands Management Group aus China. Playboy verkauft 50 Prozent seines China-Lizenzgeschäfts für insgesamt 122 Millionen Dollar in bar. Davon gehen fast 52 Millionen direkt in den Schuldenabbau. Bereits seit dem dritten Quartal 2024 hat das Unternehmen seine Verbindlichkeiten um 58 Millionen auf rund 160 Millionen Dollar gedrückt.
Das Lizenzgeschäft läuft wie geschmiert
Das Herzstück der neuen Strategie ist das Lizenzgeschäft. Über 46 Millionen Dollar Umsatz im Gesamtjahr 2025, das sind 38 Prozent der Gesamterlöse bei einer Bruttomarge von sagenhaften 90 Prozent. Und das Beste daran ist, dass 90 Prozent dieser Einnahmen vertraglich garantiert sind. Über 343 Millionen Dollar an künftigen Lizenzeinnahmen stehen bereits in den Büchern.
Auch die Tochter Honey Birdette überrascht positiv. Der Umsatz stieg im vierten Quartal um 9 Prozent, die Vollpreisverkäufe sogar um 21 Prozent. Die Bruttomarge verbesserte sich auf 77,8 Prozent. Das Einzelhandelsgeschäft legte um 17 Prozent zu, besonders stark in Großbritannien mit plus 36 Prozent und in den USA mit plus 21 Prozent.
Playboy setzt jetzt voll auf wiederkehrende Einnahmen durch Abonnements und Mitgliedschaften. Die Neuausrichtung auf digitale Inhalte, Events und das geplante Membership-Club-Konzept in Miami Beach könnte dem Unternehmen weiteren Schwung geben. Mit zwei neuen Führungskräften an Bord und einem klaren Plan scheint die Wende tatsächlich zu gelingen. Vorbörslich legte die Aktie auch prompt um 14,12 % zu.
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