Planet Fitness-Aktie: Nicht mehr fit!

Mit einem dramatischen Kurseinbruch von 31% fällt die Planet Fitness-Aktie auf den tiefsten Stand seit 2018. Was steckt hinter dem Kurssturz des Fitnessstudiobetreibers?

Auf einen Blick:
  • Umsatz und Gewinn im Q1 über den Erwartungen
  • Deutliche Senkung der Wachstumsprognose für 2026
  • Weitere Preiserhöhungen gestoppt

Mit einem dramatischen Kurseinbruch von 31 Prozent setzt die Planet Fitness-Aktie ihren Abwärtstrend der letzten Wochen fort und fällt auf den tiefsten Stand seit 2018. Was steckt hinter dem Kurssturz des Fitnessstudiobetreibers?

Die Gründe für das Kursdebakel

Obwohl die Zahlen für das erste Quartal bei Umsatz und Gewinn die Erwartungen sogar übertroffen haben, hat das Management die Anleger mit einer drastischen Senkung der Jahresprognose und einem Strategiewechsel schockiert.

Das Unternehmen hat seine Wachstumsziele für das Gesamtjahr in fast allen Bereichen zusammengestrichen. Die Prognose für das vergleichbare Umsatzwachstum wurde von zuvor vier bis fünf Prozent auf nur noch ein Prozent gesenkt.

Statt eines Ergebniswachstums von neun bis zehn Prozent rechnet man beim bereinigten Gewinn pro Aktie nur noch mit einem Plus von vier Prozent. Beim Nettoergebnis geht das Management sogar mit einem Rückgang von zwei Prozent aus (zuvor war ein Plus von fünf Prozent geplant).

Das erste Quartal ist für Fitnessstudios durch die Neujahrsvorsätze das wichtigste Quartal des Jahres. Die Zahl der Netto-Neuzugänge brach jedoch um 36 % im Vergleich zum Vorjahr ein.

CEO Colleen Keating gab zu, dass die Marketing-Strategie zu weit vom Kern entfernt war. Man habe versucht, fittere und wohlhabendere Kunden anzusprechen und dabei die eigentliche Zielgruppe – die preisbewussten Fitness-Anfänger – vergrault.

Ein zentraler Pfeiler der Wachstumsstrategie für 2026 war die geplante Preiserhöhung für die beliebte Black Card. Aufgrund der schwachen Mitgliederzahlen hat Planet Fitness diese Preiserhöhung heute auf unbestimmte Zeit gestoppt.

Ein Zeichen von Schwäche

Die Börse sieht darin ein Zeichen von Schwäche: Das Unternehmen scheint die Preismacht verloren zu haben, da Kunden bereits auf die Erhöhung der Basis-Mitgliedschaft (von 10 auf 15 US-Dollar) im letzten Jahr mit Kündigungen reagiert haben.

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