Philip Morris-Aktie: Unter Druck

Ein Herabstufung durch Jefferies und reduzierte Wachstumsprognosen für Nikotinpouches setzen die Philip Morris Aktie unter Druck. Die Quartalszahlen im Februar werden als wichtiger Prüfstein gesehen.

Auf einen Blick:
  • Downgrade von Jefferies von Buy auf Hold
  • Gesunkene Wachstumsprognosen für US-Pouch-Markt
  • Hohe Dividendenausschüttung bei knapper Payout-Ratio
  • Nächste Quartalszahlen am 5. Februar entscheidend

Der Kurs von Philip Morris gerät derzeit vor allem durch veränderte Analystenerwartungen und zunehmenden Konkurrenzdruck ins Stocken. Ein jüngster Downgrade und reduzierte Prognosen werfen Fragen zur Nachhaltigkeit des Wachstums der smoke‑free-Sparte auf. Kann das Unternehmen seine Volumendynamik halten, während Rivalen Marktanteile aufholen?

Warum die Bewertung sinkt

Jefferies hat die Aktie am 20. Januar von „Buy“ auf „Hold“ herabgestuft und das Kursziel von 220 auf 180 USD gesenkt. Begründet wird der Schritt mit einer schlechteren Einschätzung des Re‑Rating‑Potenzials: Der Markt für Nikotin‑Pouches und erhitzte Tabakprodukte wird als zunehmend gesättigt betrachtet, während Wettbewerber wie British American Tobacco (Velo) global an Boden gewinnen.

Das hat direkte Folgen für die Volumenprognosen. Jefferies rechnet jetzt mit einem US‑Wachstum der Pouch‑Mengen von rund 12% für 2026 — deutlich unter den zuvor angenommenen 20%. Auch die bereinigte EPS‑Schätzung für 2026 wurde leicht auf 8,24 USD (zuvor 8,41 USD) gesenkt. Zusammengenommen dämpft das die Ertragsphantasie: Die Bewertung liegt aktuell bei etwa dem 21‑fachen Gewinn, was ohne beschleunigtes Volumenwachstum Spielraum nach oben begrenzt.

Regulatorik, Konkurrenz und Finanzkennzahlen

Hinzu kommt regulatorische Unsicherheit: Ein FDA‑Beratungsgremium prüfte am 22. Januar die MRTP‑Anwendung für ZYN. Eine Einstufung als „geringeres Risiko“ würde Philip Morris helfen, Produkte klarer zu differenzieren — das Ergebnis beeinflusst mittelfristig die Bewertung und die Volatilität.

Trotz des Analysten‑Rückschlags bleibt institutionelles Interesse hoch: Die institutionelle Eigentümerquote liegt bei knapp 82% und einige Manager erhöhten jüngst ihre Bestände.

Die nächste Zündschnur ist der 5. Februar: Dann erscheinen die Quartalszahlen, erstmals im neuen Organisationsaufbau. Entscheidend wird sein, ob das Volumenwachstum (insbesondere US‑Pouches), die Margenentwicklung angesichts möglicher höherer Marketing‑ und Vertriebsaufwendungen und die regulatorische Einordnung von ZYN positive Signale liefern. Gelingt eine Beschleunigung der Volumendynamik, wäre ein Re‑Rating möglich; bleiben die Wachstumsraten gedämpft, dürften die Renditechancen bei der aktuellen Bewertung begrenzt bleiben.

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