Die Transformation läuft auf Hochtouren bei Philip Morris. Der Tabakkonzern hat im vierten Quartal einen Umsatz von 10,36 Milliarden Dollar erzielt. Das entspricht einem Plus von 6,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Noch beeindruckender fällt der Blick auf den Gewinn aus. Pro Aktie verdiente das Unternehmen im Gesamtjahr 7,26 Dollar, nach nur 4,52 Dollar im Jahr zuvor. Das ist ein Anstieg von mehr als 60 Prozent.
Was diese Zahlen so interessant macht, ist die Verschiebung im Geschäftsmodell. Fast 42 Prozent des Umsatzes stammen mittlerweile aus rauchfreien Produkten. Das sind knapp 17 Milliarden Dollar. Noch wichtiger ist die Profitabilität dieser Sparte. Sie trägt bereits 43 Prozent zum Gesamtgewinn bei und hat ihre Rentabilität in den vergangenen fünf Jahren verdoppelt. CEO Jacek Olczak bringt es auf den Punkt: „Unser Geschäft wird zunehmend rauchfrei.“
Zyn dominiert den globalen Markt für Nikotinbeutel
In 27 Märkten macht das rauchfreie Geschäft bereits mehr als die Hälfte des Umsatzes aus. Dazu zählen Südkorea, Polen und Italien. In acht Märkten, darunter die USA, sind es sogar über 75 Prozent. Der Star des Portfolios heißt Zyn. Die Nikotinbeutel repräsentieren knapp 40 Prozent der weltweiten Verkäufe in dieser Kategorie. Im vierten Quartal wurden 196 Millionen Dosen ausgeliefert, ein Plus von 19 Prozent. Aufs Jahr gerechnet waren es 794 Millionen Dosen.
Die USA dominieren den Markt für Nikotinbeutel mit rund zwei Dritteln des Volumens. CFO Emmanuel Babeau betont jedoch, dass die internationalen Märkte rasant wachsen, wenn auch von kleiner Basis. Zigarettenvolumen gingen 2025 um 1,5 Prozent zurück, etwas besser als die erwarteten 2 Prozent. Philip Morris erwartet bis 2028 ein jährliches Umsatzwachstum von 6 bis 8 Prozent und einen Anstieg des Gewinns pro Aktie um 9 bis 11 Prozent. Die Aktie reagierte mit einem Plus von 2 Prozent auf 185,68 Dollar. Anleger setzen offenbar darauf, dass die rauchfreie Zukunft profitabel bleibt.
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