Philip Morris schmeißt sein altes Vier-Regionen-Modell raus. Künftig wird das Unternehmen drei klar abgegrenzte Segmente ausweisen: International Smoke-Free, International Combustibles und U.S. Die neue Struktur gilt ab dem Q1-Bericht, der am 22. April vor Börseneröffnung erscheint. Vergleichbarkeit ist gesichert, denn Philip Morris rechnet die Zahlen bis 2023 zurück.
Goldman Sachs findet das natürlich toll
Bonnie Herzog von Goldman Sachs sieht in der Umstrukturierung genau das, was Anleger brauchen: mehr Einblick in das Wachstumspotenzial des Smoke-Free-Geschäfts. Herzog und ihr Team haben ihre EPS-Schätzungen leicht nach oben angepasst, das Buy-Rating bleibt, das 12-Monats-Kursziel liegt bei 205 Dollar.
Philip Morris International Inc. Aktie Chart
Ihr Argument ist dabei gar nicht mal uninteressant. „Es gibt derzeit nicht viele Staples-Unternehmen, die ein mittel- bis hohes einstelliges Dollar-Umsatzwachstum liefern, mit Volumen und beeindruckendem zweistelligen Dollar-EPS-Wachstum“, schreibt Herzog. Philip Morris sei eben kein träger Tabakkonzern mehr, sondern ein „Earnings Compounder mit attraktiver Bewertung“.
USA soll der größte Markt werden
Was Herzog besonders betont: Der US-Markt, bislang eher Randnotiz bei Philip Morris, soll langfristig das größte und profitabelste Segment werden. IQOS und ZYN sind demnach die Treiber, auf die sie setzt. Ob das so kommt, wird der 22. April zumindest ansatzweise zeigen.
Neu ist auch eine „Corporate expenses and other“-Zeile, in die Philip Morris bestimmte FX- und Aktienvergütungsposten verschoben hat. Die Segmentmargen verschieben sich dadurch leicht, das Gesamtergebnis bleibt unberührt. Buchhalterisch sauber, marketingtechnisch geschickt.
Nicht viele Fragen offen
Goldman Sachs war bullish, ist es noch, und hat jetzt einen neuen Grund gefunden, es zu bleiben. Ob die Q1-Zahlen am Dienstag das Narrativ tragen, steht auf einem anderen Blatt.
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