Pfizer-Aktie: Studien-Erfolg bei Hautkrankheit!

Pfizers neuer Antikörper Tilrekimig erzielt in einer klinischen Studie signifikante Verbesserungen bei Neurodermitis-Patienten und zeigt ein günstiges Sicherheitsprofil.

Auf einen Blick:
  • Phase-2-Studie mit Tilrekimig erreicht primären Endpunkt bei Neurodermitis
  • Wirksamkeit könnte zugelassene Standardtherapien übertreffen
  • Einmal-monatliche Behandlung für verschiedene Entzündungskrankheiten möglich
  • Phase-3-Studie soll noch 2026 starten

Pfizer hat am 9. März positive Ergebnisse aus einer Phase-2-Studie mit dem Wirkstoff Tilrekimig bei Erwachsenen mit mittelschwerer bis schwerer Neurodermitis bekanntgegeben. Die Studie erreichte ihren primären Wirksamkeitsendpunkt: Im Vergleich zu Placebo zeigte sich ein statistisch signifikanter Anstieg bei Patienten, die eine mindestens 75-prozentige Verbesserung des Hautbildes erreichten.

In der zweiten Phase der Studie, die monatliche Dosierungen untersuchte, lagen die Verbesserungsraten gegenüber Placebo bei 38,7 Prozent für die niedrige Dosis, 51,9 Prozent für die mittlere und 49,4 Prozent für die hohe Dosis. Die beiden höchsten getesteten Dosierungen deuten laut Pfizer auf eine potenziell bessere Wirksamkeit im Vergleich zu bereits zugelassenen Biologika hin.

Dreifach-Antikörper mit neuem Ansatz

Tilrekimig ist ein experimenteller Antikörper, der gleichzeitig drei verschiedene Entzündungsbotenstoffe blockiert: Interleukin-4, Interleukin-13 und TSLP. Diese Kombination könnte sich als Vorteil erweisen, da sie mehrere Wege der überaktiven Immunantwort bei chronischen Entzündungskrankheiten hemmt. Mike Vincent, Chef der Abteilung für Entzündungs- und Immunerkrankungen bei Pfizer, zeigte sich ermutigt von den Ergebnissen und betonte das Potenzial, die Standardtherapie bei Neurodermitis zu verbessern.

Der Wirkstoff wurde gut vertragen, mit einem günstigen Sicherheitsprofil. Die Häufigkeit unerwünschter Ereignisse war vergleichbar mit Placebo. Besonders bemerkenswert erscheint, dass Bindehautentzündungen seltener auftraten als bei anderen Wirkstoffen dieser Klasse, die den IL-4-Rezeptor hemmen. Drei schwerwiegende Nebenwirkungen wurden beobachtet, die jedoch alle als nicht behandlungsbedingt eingestuft wurden.

Breites Entwicklungsprogramm geplant

Pfizer plant, Tilrekimig in einem umfassenden klinischen Programm weiterzuentwickeln. Neben Neurodermitis wird der Wirkstoff bereits in einer Phase-2-Studie bei Asthma untersucht. Kürzlich startete zudem eine Phase-2b/3-Studie bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung. Die Planung für Phase-3-Studien bei Neurodermitis läuft, eine zentrale Studie soll noch in diesem Jahr beginnen.

Die laufende Phase-2-Studie umfasst vier sich überschneidende Abschnitte, von denen zwei noch nicht abgeschlossen sind. Ein Abschnitt untersucht Patienten, die bereits zuvor mit Biologika behandelt wurden. Detaillierte Ergebnisse sollen auf einer künftigen medizinischen Tagung und in einer Fachzeitschrift präsentiert werden.

Wie sich Tilrekimig im direkten Vergleich mit etablierten Therapien schlagen wird, lässt sich erst nach Abschluss der Phase-3-Studien beurteilen. Die monatliche Anwendung könnte für Patienten allerdings einen praktischen Vorteil bedeuten. Anleger dürften die weiteren Studienergebnisse und den geplanten Start der Phase-3-Studie aufmerksam verfolgen.

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