Pfizer-Aktie: Neues 52-Wochen-Hoch markiert!

Pfizer erreicht ein 52-Wochen-Hoch, angetrieben von einer beschleunigten FDA-Prüfung für Hympavzi, einem neuen Preismodell und soliden Jahresprognosen für 2026.

Auf einen Blick:
  • Aktie markiert neues Hoch bei rund 27,70 US-Dollar
  • FDA-Priority Review für Hympavzi-Erweiterung im Q2 2026
  • Neues Preismodell
  • Umsatzprognose für 2026 bei bis zu 62,5 Milliarden USD

Die Pfizer-Aktie hat in den vergangenen Handelstagen ein neues 52-Wochen-Hoch bei rund 27,70 US-Dollar markiert. Der Pharmariese profitiert von einer Reihe positiver regulatorischer Fortschritte und strategischer Initiativen. Bereits Anfang Februar hatte das Unternehmen mit soliden Zahlen für das Gesamtjahr 2025 überzeugt und seinen Ausblick für 2026 bekräftigt.

FDA-Entscheidung im zweiten Quartal erwartet

Ein wesentlicher Kurstreiber ist die Entscheidung der US-Arzneimittelbehörde FDA, Pfizers ergänzenden Zulassungsantrag für Hympavzi (Marstacimab) im beschleunigten Verfahren zu prüfen. Die Behörde hat einen Entscheidungstermin für das zweite Quartal 2026 festgelegt.

Der Antrag zielt darauf ab, die Zulassung des Medikaments auf Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren mit Hämophilie A oder B ohne Inhibitoren sowie auf Patienten ab 6 Jahren mit Inhibitoren auszuweiten. Im Erfolgsfall wäre Hympavzi die erste prophylaktische Nicht-Faktor-Behandlung für diese spezifische Patientengruppe. Das würde Pfizers Position im Bereich seltener Erkrankungen deutlich stärken.

Kostensenkungsinitiative unter „TrumpRx“

Parallel dazu hat Pfizer ein neues Preismodell vorgestellt, das im Rahmen der „TrumpRx“-Initiative erhebliche Rabatte auf über 30 verschreibungspflichtige Markenmedikamente gewährt. Betroffen sind unter anderem Behandlungen für Migräne und rheumatoide Arthritis. Das Programm ist Teil einer breiteren „Most Favored Nation“-Vereinbarung und soll die Erschwinglichkeit für US-Patienten verbessern, ohne den Marktzugang des Konzerns zu gefährden.

Solide Zahlen als Fundament

Die aktuelle Kursstärke baut auf den Anfang Februar vorgelegten Geschäftszahlen auf. Im vierten Quartal 2025 erzielte Pfizer einen Umsatz von 17,6 Milliarden US-Dollar, im Gesamtjahr waren es 62,6 Milliarden US-Dollar. Für 2026 rechnet CEO Albert Bourla mit Erlösen zwischen 59,5 und 62,5 Milliarden US-Dollar sowie einem bereinigten Gewinn je Aktie von 2,80 bis 3,00 US-Dollar.

Bourla betont dabei die Bedeutung der Pipeline, insbesondere in den Bereichen Onkologie und Adipositas-Behandlung. Der Markt scheint das Potenzial dieser Entwicklungsprojekte zunehmend einzupreisen, während der Konzern sich vom Umsatzhöhepunkt der COVID-19-Produkte löst.

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