Petrobras hat 2025 trotz eines um 14 Prozent gefallenen Ölpreises Rekordergebnisse geliefert. Produktionswachstum, Dividendenausschüttungen und internationale Expansion prägen das Bild eines Konzerns, der operativ auf Hochtouren läuft.
Rekordjahr trotz Gegenwind
Der brasilianische Staatskonzern steigerte seine Tagesproduktion 2025 um elf Prozent auf 2,4 Millionen Barrel Öläquivalent – und übertraf damit die eigenen Ziele. Möglich wurde das durch neue FPSO-Plattformen sowie Meilensteine in den Pre-Salt-Feldern: Die Búzios-Plattformen überschritten im Oktober 2025 die Marke von einer Million Barrel pro Tag, die Felder Tupi und Iracema folgten am 31. Dezember. Das Produktionswachstum war der entscheidende Puffer gegen den schwachen Ölpreis, der im Jahresdurchschnitt bei 69 US-Dollar je Barrel lag.
Die Quartalszahlen für Q4 2025 übertrafen die Analystenerwartungen: Der Umsatz erreichte 23,6 Milliarden US-Dollar gegenüber einer Prognose von 22,2 Milliarden, das bereinigte EBITDA lag mit 59,9 Milliarden Reais ebenfalls über dem Konsens. Der Jahresnettogewinn summierte sich auf 19,6 Milliarden US-Dollar.
Dividende, Expansion und Ausblick
Für das Gesamtjahr 2025 schüttet Petrobras insgesamt 41,2 Milliarden Reais an die Aktionäre aus – entsprechend der Konzernpolitik, 45 Prozent des freien Cashflows zu verteilen. Allein für Q4 wurden 8,1 Milliarden Reais beschlossen, deutlich mehr als die vom Markt erwarteten 6,7 Milliarden. Die Zahlungen sind für Mai und Juni 2026 geplant. Morgan Stanley erhöhte daraufhin das Kursziel von 17,50 auf 20 US-Dollar und bestätigte die Einstufung „Overweight“.
Auf der Expansionsseite sicherte sich Petrobras gemeinsam mit TotalEnergies einen 42,5-Prozent-Anteil an Block 2613 vor der Küste Namibias. Das Vorhaben steht jedoch noch unter regulatorischem Vorbehalt: Die namibische Regierung besteht auf einer formellen Genehmigung durch das Energieministerium, bevor die Transaktion rechtlich wirksam wird. Beide Unternehmen haben zugesagt, den namibischen Rechtsweg einzuhalten.
Für 2026 peilt Petrobras eine Tagesproduktion von 2,5 Millionen Barrel an, ein Plus von rund vier Prozent. Die Nettoverschuldung stieg zum Jahresende auf 60,6 Milliarden US-Dollar, was einem Verhältnis von 1,42x zum bereinigten EBITDA entspricht. Sollte der Ölpreis die internen Planungsannahmen übertreffen, hält das Management außerordentliche Dividenden für möglich – sofern die Finanzierung des Investitionsprogramms 2026–2030 nicht beeinträchtigt wird.
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