Petrobras-Aktie: Feste Lieferverträge statt Auktionen!

Der brasilianische Energiekonzern setzt auf feste Lieferverträge für Kraftstoffe und erhält dafür Analystenlob sowie ein deutlich höheres Kursziel. Die Aktie erreicht ein neues Jahreshoch.

Auf einen Blick:
  • Wechsel von Auktionen zu festen Lieferverträgen
  • UBS hebt Kursziel nach Strategiewechsel an
  • Aktie erreicht neues 52-Wochen-Hoch
  • Sonderdividende für Aktionäre im Mai geplant

Der brasilianische Energiekonzern Petrobras passt seine heimische Vertriebsstrategie für Kraftstoffe an und erntet dafür an der Börse Applaus. Anstatt sich auf das traditionelle Auktionssystem zu verlassen, setzt das Unternehmen im April auf feste Lieferverträge, um die Versorgungssicherheit zu erhöhen. Dieser logistische Kniff kommt nicht nur im Inland gut an, sondern sorgt auch bei Analysten für deutlich steigende Kursziele.

Fokus auf Versorgungssicherheit

Konkret plant der Konzern, zusätzliche 70 Millionen Liter S10-Diesel sowie 95 Millionen Liter Benzin direkt über bestehende Verträge an die Distributoren auszuliefern. Mit diesem Schritt bereitet sich Petrobras auf anstehende saisonale Nachfrageschwankungen vor und verschlankt gleichzeitig die eigenen Vertriebsprozesse.

Zudem dient die Maßnahme als Puffer gegen die anhaltenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten, welche die internationalen Rohölpreise treiben. Das Management versucht durch die feste Zuteilung, die Schwankungen der Weltmärkte vom heimischen Markt fernzuhalten, ohne dabei die eigene Profitabilität aus den Augen zu verlieren.

Petroleo Brasileiro SA Aktie Chart

Analystenlob und Sonderdividende

Die Schweizer Großbank UBS reagierte prompt auf diese operative Neuausrichtung. Die Analysten bestätigten ihre Kaufempfehlung und hoben ihr Kursziel deutlich an, da sie dem Unternehmen eine geschickte Navigation durch das aktuell komplexe globale Energieumfeld attestieren. Diese positive Einschätzung spiegelt sich im Kursverlauf wider: Die Papiere markierten am Freitag bei 7,64 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch und verzeichnen damit seit Jahresbeginn ein starkes Plus von über 53 Prozent.

Neben der strategischen Neuausrichtung liefert auch die anstehende Gewinnausschüttung konkrete Datenpunkte für Aktionäre. Für den 28. Mai ist die Zahlung einer Sonderdividende angesetzt, wobei der Ex-Dividenden-Tag auf den 24. April fällt. Mit einer moderaten Ausschüttungsquote von gut 13 Prozent und einer soliden Verschuldungsrate behält das Unternehmen seinen finanziellen Spielraum für die weitere Umsetzung der neuen Logistikstrategie.

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