Die Zahlen von Pernod Ricard für das erste Halbjahr sind ernüchternd. Der Betriebsgewinn des französischen Spirituosenkonzerns sackte um 19 Prozent ab. Schuld sind vor allem die beiden Schlüsselmärkte USA und China, wo die Verkäufe massiv einbrachen. Der Umsatz fiel insgesamt um 15 Prozent auf 5,25 Milliarden Euro.
In den USA gaben die Amerikaner 15 Prozent weniger für Pernod-Produkte aus. Gesundheitsbewusstsein und knappe Budgets halten die Konsumenten von Bars und Spirituosenläden fern. Noch schlimmer traf es das China-Geschäft mit einem Minus von 28 Prozent. Strengere Regulierungen und allgemeine Konsumzurückhaltung belasten dort den Absatz hochpreisiger Spirituosen massiv.
Kostensenkung als einziger Ausweg
CEO Alexandre Ricard setzt jetzt voll auf Kostenkontrolle und Effizienzsteigerungen. Der Konzern will insgesamt 1 Milliarde Euro einsparen, ein Drittel davon bereits im laufenden Geschäftsjahr. Die operative Marge soll mit allen Mitteln verteidigt werden. Ricard zeigt sich zwar zuversichtlich für die langfristigen Aussichten der Branche, räumt aber ein, dass das Geschäftsjahr 2026 ein Übergangsjahr wird.
Immerhin gibt es vereinzelt positive Signale aus kleineren Märkten wie Indien und der Türkei. Auch Marken wie Absolut und Jameson zeigten in China noch Wachstum. Für die mittelfristige Zukunft peilt Pernod ein organisches Umsatzwachstum von 3 bis 6 Prozent an. Bis dahin müssen Anleger aber wohl noch einiges an Geduld mitbringen. Die aktuellen Trends sprechen eine deutliche Sprache.
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