PepsiCo steht in Indien wegen der Kennzeichnung koffeinreicher Getränke in der Kritik. Wie Reuters gestern berichtete, wirft die indische Lebensmittelaufsicht dem Unternehmen und Monster Beverage vor, Verbraucher durch die Vermarktung solcher Produkte als Energiegetränke irrezuführen. Der Delhi High Court hatte den Verkauf bereits entsprechend gekennzeichneter Bestände erlaubt, die Verwendung dieser Bezeichnung für neue Bestände jedoch untersagt.
Gerichtstermin noch diese Woche erwartet
Eine weitere Anhörung wurde dem Reuters-Bericht zufolge noch für diese Woche erwartet. Die gerichtliche Unterscheidung betrifft damit bestehende und neue Warenbestände: Bereits etikettierte Produkte durften verkauft werden; für neue Bestände galt das Verbot der beanstandeten Kennzeichnung.
Die PepsiCo-Aktie legte gestern um 3,4% zu. Ein unternehmensspezifischer Auslöser für den Anstieg ist nicht bestätigt. Medienberichten zufolge fiel die Bewegung mit einem breiteren Interesse an der Berechenbarkeit von Dividenden im Basiskonsumsektor zusammen. Dass dieses Interesse den Kursanstieg verursachte, ist damit nicht belegt.
Getränkepulver und langfristige Partnerschaft
Am Dienstag hob PepsiCo den Ausbau seines Angebots an Getränkepulvern zur Flüssigkeitsversorgung hervor. Das Unternehmen nannte dabei die Marken Gatorade, Propel und Gatorlyte.
Vor rund zwei Wochen verlängerten PepsiCo und Taco Bell zudem ihre Getränkepartnerschaft um elf Jahre. Die Vereinbarung läuft bis 2036. PepsiCo bleibt dadurch exklusiver Getränkepartner von Taco Bell in den USA und in ausgewählten internationalen Märkten.
PepsiCo Foods kündigte außerdem saisonale, von den Feiertagen inspirierte Geschmacksrichtungen für 2026 an. Die Ankündigung betrifft das Lebensmittelangebot des Unternehmens.
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