PepsiCo prüft nach der Explosion und dem Brand im Quaker-Oats-Werk in Cedar Rapids die Schäden an der Anlage. Wie am Freitag berichtet wurde, will das Unternehmen die Produktion erst wieder aufnehmen, wenn dies sicher möglich ist. Die Aktie stieg am Freitag um 1,9%; daraus lässt sich jedoch keine Reaktion auf die Entwicklung im Werk ableiten.
Sicherheit als Voraussetzung für Wiederanlauf
Die Explosion und der anschließende Brand ereigneten sich am 24. Oktober. Nach Angaben der Nachrichtenagentur AP wurde niemand verletzt; die Ursache war Gegenstand einer Untersuchung. PepsiCo erklärte laut Medienberichten am Freitag, die Schäden zu bewerten, und machte einen Wiederanlauf ausdrücklich von der Sicherheit abhängig.
An einem anderen Standort hatte PepsiCo bereits eine Schließung angekündigt: Am 19. Oktober meldete PepsiCo Beverages U.S. die sofortige Stilllegung des Werks in Knoxville, Tennessee. Betroffenen Beschäftigten wurden eine bezahlte Kündigungsfrist bis zum 1. Januar sowie fortlaufende Vergütung und Zusatzleistungen angeboten.
Unterschiedliche Entwicklungen bei Restaurantpartnern
Im Geschäft mit Restaurantketten verlängerten PepsiCo und Taco Bell am 22. Oktober ihre US-Getränkepartnerschaft um elf Jahre bis 2036. PepsiCo bleibt außerdem Getränkepartner von Taco Bell in Kanada, Großbritannien, Irland und Thailand. Finanzielle Konditionen veröffentlichten die Unternehmen nicht.
Zuvor hatte der Wechsel von KFC zu Coca-Cola bei Getränken in US-Restaurants Sorgen um weitere Gastronomiepartnerschaften von PepsiCo ausgelöst. Reuters berichtete am 16. Oktober unter Berufung auf Analysten von BofA, der verlorene Auftrag stehe für etwa 500 Millionen $ Jahresumsatz. Jefferies hielt dem Bericht zufolge mögliche Folgen für Reputation und Markenkontakte für bedeutsamer als die unmittelbare finanzielle Belastung.
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