PepsiCo und Taco Bell haben am 22. Oktober ihre Getränkepartnerschaft in den USA für elf Jahre verlängert. Die Vereinbarung läuft bis 2036. Zugleich setzen beide Unternehmen ihre Zusammenarbeit in ausgewählten internationalen Märkten fort, nachdem KFC für seine US-Restaurants den Wechsel zu Coca-Cola beschlossen hatte.
Zusammenarbeit auch in vier Auslandsmärkten
Die Fortsetzung der Partnerschaft außerhalb der USA umfasst Kanada, das Vereinigte Königreich, Irland und Thailand. Damit betrifft die Vereinbarung neben dem US-Geschäft auch die Getränkeversorgung von Taco Bell in diesen vier Märkten.
Reuters berichtete am 16. Oktober über den geplanten Wechsel des US-Getränkelieferanten bei KFC von PepsiCo zu Coca-Cola. Medienberichten vom 15. Oktober zufolge beendet dieser Schritt eine rund vier Jahrzehnte währende Geschäftsbeziehung. PepsiCo hatte dabei erklärt, Vereinbarungen mit Taco Bell und internationalen KFC-Restaurants seien verlängert worden.
Werksschließung und neue Produkte
PepsiCo Beverages U.S. kündigte am 19. Oktober die sofortige Schließung seines Werks in Knoxville im US-Bundesstaat Tennessee an. Die lokalen Vertriebs- und Auslieferungsteams sollen Kunden weiterhin bedienen. Betroffene Beschäftigte erhalten nach Unternehmensangaben eine bezahlte Kündigungsfrist sowie fortlaufende Vergütung und Sozialleistungen bis zum 1. Januar. Hinzu kommen Unterstützungsangebote für den Übergang.
Am 20. Oktober stellte PepsiCo außerdem limitierte Produkte mit Bananengeschmack von Brisk und Gatorade heraus. Nach Unternehmensangaben war das Brisk-Produkt im TikTok Shop innerhalb weniger Stunden ausverkauft. Zur Produktinitiative gehörte auch Quaker High Protein Instant Oatmeal Banana Chocolate.
Eine Pflichtmitteilung vom 14. Oktober dokumentiert zudem einen Aktienerwerb von PepsiCo-Direktor Robert C. Pohlad. Er übernahm Aktien aus unwiderruflichen Trusts gegen Bargeld zum entsprechenden Marktwert. Das SEC-Formular beschreibt einen Austausch von Vermögenswerten, keinen Kauf am offenen Markt.
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