PENGUIN SOLUTIONS Aktie: Nvidia und Dell als Partner

Penguin Solutions übertrifmt mit KI-Fokus die Erwartungen und verdoppelt nahezu den Umsatz im KI-Segment.

Auf einen Blick:
  • Umsatzsprung um 48 Prozent
  • KI-Sparte wächst um 104 Prozent
  • Prognose für 2026 deutlich angehoben
  • Neue Partnerschaften mit Nvidia und Dell

Penguin Solutions transformiert sich erfolgreich zur „AI Factory Platform“. Mit einem massiven Umsatzsprung im dritten Quartal übertrifft das Unternehmen die Markterwartungen deutlich. Die Neuausrichtung auf Künstliche Intelligenz zahlt sich aus.

Der Nettoumsatz kletterte im Vergleich zum Vorjahr um 48 Prozent. Er erreichte einen Rekordwert von 479 Millionen US-Dollar. Das KI-gestützte Geschäftsfeld wuchs dabei um 104 Prozent. Es macht mittlerweile 74 Prozent des Gesamtumsatzes aus.

Der bereinigte Gewinn je Aktie lag mit 0,84 US-Dollar weit über den Markterwartungen von 0,56 US-Dollar. Parallel dazu stieg das operative Ergebnis nach GAAP-Standard auf 51 Millionen US-Dollar. Dies entspricht einer Vervielfachung gegenüber dem Vorjahreswert.

Optimierter Ausblick und Personalwechsel

Das Management hob die Prognose für das Geschäftsjahr 2026 deutlich an. Der Vorstand erwartet nun ein Umsatzwachstum von etwa 22 Prozent. Zuvor lag das Ziel bei 12 Prozent.

Der bereinigte Gewinn je Aktie soll bei etwa 2,60 US-Dollar liegen. Grund für den Optimismus sind die starke Nachfrage nach Speicherprodukten und bessere Preise. Ferner steht ein Wechsel im Finanzressort an.

CFO Nate Olmstead verlässt das Unternehmen am heutigen Mittwoch. Aaron Johnson übernimmt die Position interimsweise ab morgen. Die strategische Ausrichtung soll von diesem Wechsel unberührt bleiben.

Allianzen mit Marktführern

Penguin Solutions stärkt seine Marktposition durch Kooperationen mit Branchenriesen. Das Unternehmen erhielt den Status als „Elite-Partner“ von Nvidia für KI-Fabriken. Diese Auszeichnung unterstreicht die Kompetenz bei der Planung großer Infrastrukturen.

Dell Technologies ernannte den Konzern zusätzlich zum KI-Partner des Jahres. Diese Partnerschaften validieren die technische Expertise bei großflächigen Installationen für Unternehmenskunden. Anleger reagierten euphorisch auf die Nachrichtenlage.

Die Aktie legte um rund acht Prozent auf 58,00 Euro zu. Das Papier notiert damit etwa 14 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch vom Juni. Seit dem Jahrestief im Februar bei 16,10 Euro hat sich der Kurs mehr als verdreifacht. Die nächsten operativen Impulse liefert der Geschäftsbericht für das vierte Quartal im Oktober.

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