Peabody Energy-Aktie: Das Desaster!

Die Aktie von Peabody Energy stürzte nach einem erheblichen Produktionsdefizit in der Centurion-Mine ab. Analysten halten trotz der Rückschläge an ihrer positiven Einschätzung fest.

Auf einen Blick:
  • Kurseinbruch von 9,6 Prozent nach enttäuschender Produktionsmeldung
  • Centurion-Mine verfehlt Erwartungen massiv: nur 250.000 statt 700.000 Tonnen
  • Hohe Kohlepreise könnten Verluste teilweise ausgleichen
  • Jefferies hält trotz Rückschlag an Kaufempfehlung fest

Ein herber Rückschlag für die Aktionäre von Peabody Energy. Die Notierungen brachen am Montag um satte 9,67% ein. Der Kursverfall hat eine konkrete Ursache: Die Centurion-Mine in Australien liefert nicht wie erwartet. Statt der angekündigten 700.000 Tonnen im ersten Quartal werden es wohl nur magere 250.000 Tonnen. Das ist ein Ausfall von fast zwei Dritteln.

Die Inbetriebnahme der Mine gestaltet sich offenbar deutlich schwieriger als gedacht. Peabody selbst spricht von größeren Herausforderungen als erwartet. Für Investoren ist das ein Schock, denn die Centurion-Mine gilt als wichtiger Wachstumstreiber für die kommenden Jahre. Immerhin hält das Management an den Jahreszielen für metallurgische Kohle fest: 10,3 bis 11,3 Millionen Tonnen sollen es werden.

Peabody Energy Corporation Aktie Chart

Jefferies bleibt optimistisch trotz Produktionsausfall

Die Analysten von Jefferies lassen sich von den schlechten Nachrichten nicht beirren. Sie halten an ihrer Kaufempfehlung fest. Analyst Christopher LaFemina verweist auf die hohen Preise für thermische Kohle, die den Produktionsausfall teilweise kompensieren könnten. Newcastle-Kohle notierte am Montag bei 144,25 Dollar pro Tonne, der höchste Stand seit November 2024. Ein Plus von 23 % allein im März.

LaFemina räumt jedoch ein, dass die Verzögerung die Aktie belasten wird, bis das Problem vollständig gelöst ist. Langfristig bleibt er aber überzeugt: Die Centurion-Mine werde mittelfristig erhebliche Cashflows und Gewinnwachstum liefern. Die Frage ist nur, wann genau das der Fall sein wird. Bis dahin dürfte die Aktie unter Druck bleiben. Insbesondere investierte Anleger brauchen jetzt starke Nerven und müssen abwägen, ob sie auf die Erholung setzen oder lieber Gewinne mitnehmen wollen.

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