PayPal-Aktie: Das wird teuer!

Spekulationen über eine mögliche Übernahme durch den Zahlungsdienstleister Stripe treiben den PayPal-Kurs deutlich nach oben.

Auf einen Blick:
  • Stripe zeigt vorläufiges Interesse an PayPal oder Teilen des Unternehmens
  • PayPal-Aktie steigt um 7 Prozent auf die Nachricht
  • Marktwert von PayPal liegt bei über 40 Milliarden Dollar
  • Stripe gehört zu den wertvollsten privaten Unternehmen der Branche

Die PayPal-Aktie macht heute einen gewaltigen Satz nach vorne. Die Notierungen legten gestern im späten Nachmittagshandel um satte 7 % zu. Der Grund für diesen Kurssprung ist schnell gefunden. Stripe, einer der größten privaten Zahlungsdienstleister weltweit, soll Interesse an einer Übernahme von PayPal oder Teilen des Unternehmens signalisiert haben.

Bloomberg berichtete unter Berufung auf informierte Kreise von diesem vorläufigen Interesse. PayPal bringt aktuell eine Marktkapitalisierung von über 40 Milliarden Dollar auf die Waage. Stripe selbst gilt als eines der wertvollsten nicht börsennotierten Unternehmen der Branche und hätte damit theoretisch die Finanzkraft für einen solchen Deal.

Weder PayPal noch Stripe wollten sich zu den Spekulationen äußern. Reuters konnte die Informationen nicht unabhängig verifizieren. Das hindert die Anleger aber nicht daran, auf steigende Kurse zu setzen.

Stripe greift nach PayPal

Sollte Stripe tatsächlich ernst machen, wäre das ein gewaltiger Paukenschlag in der Zahlungsbranche. PayPal war einst der Pionier im digitalen Bezahlen, hat aber in den letzten Jahren deutlich an Schwung verloren. Die Konkurrenz durch Apple Pay, Google Pay und eben auch Stripe wurde immer stärker.

Für Stripe könnte eine Übernahme strategisch durchaus Sinn ergeben. PayPal verfügt über eine riesige Kundenbasis und etablierte Infrastruktur. Allerdings dürfte der Preis von über 40 Milliarden Dollar selbst für Stripe eine Herausforderung darstellen. Möglicherweise geht es auch nur um einzelne Geschäftsbereiche.

Anleger sollten sich jetzt nicht von der Euphorie mitreißen lassen. Solche Gerüchte können schnell wieder verpuffen. Bis konkrete Verhandlungen bestätigt werden, bleibt die Lage spekulativ. Die 7 Prozent Plus zeigen aber, wie groß die Hoffnung auf eine Übernahmeprämie ist.

PayPal-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue PayPal-Analyse vom 25. Februar liefert die Antwort:

Die neusten PayPal-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für PayPal-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 25. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

PayPal: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)