Nachdem die PayPal-Aktie am Montag um gut sechs Prozent zulegen konnte, geht es am Dienstag wieder um über ein Prozent nach unten. Hielt die Begeisterung über eine mögliche Übernahme des Zahlungsdienstleisters nicht lange an?
Die Gerüchteküche brodelt
Noch sind es nur Gerüchte. Die Nachrichtenagentur Bloomberg sorgte zum Wochenbeginn mit der Meldung für Aufsehen, dass es Interessenten für eine Übernahme von PayPal gebe. Angesichts des stark eingebrochenen Kurses der PayPal-Aktie ist der Zahlungsdienstleister so günstig bewertet wie seit acht Jahren nicht mehr.
Laut Bloomberg-Informationen hat mindestens ein Unternehmen Interesse an einer Komplettübernahme von PayPal. Offenbar hat der Zahlungsdienstleister selbst bereits Gespräche mit Banken in Bezug auf eine mögliche Übernahme aufgenommen.
Analysten mehrerer Banken sind der Meinung, dass vor allem Private Equity-Gesellschaften Interesse an einer Akquisition von PayPal haben könnten. Die niedrige Börsenbewertung in Kombination mit stabilen Margen und einer starken Cash-Conversion machen PayPal zu einem wahren Leckerbissen für PE-Firmen.
Aber auch strategische Interessenten wie Banken oder Kreditkartengesellschaften könnten Appetit auf einzelne Teilbereiche von PayPal, wie zum Beispiel Venmo oder Braintree, haben.
Hohe regulatorische Hürden
Eine Übernahme von PayPal dürfte aufgrund der großen weltweiten Bedeutung und der hohen Kundenzahl des Zahlungsdienstleisters hohe regulatorische Hürden haben. Das würde Private Equity-Gesellschaften in eine bessere Verhandlungsposition bringen als strategische Interessenten. Die kommenden Wochen werden zeigen, wie viel Substanz diese Übernahmegerüchte haben.
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