PayPal Aktie: Stripe und Advent intensivieren Gespräche

PayPal rückt in den Fokus von Stripe und Advent: Analysten erhöhen Kursziele, während das Unternehmen mit neuen Bildungskooperationen und Kosteneinsparungen punktet.

Auf einen Blick:
  • Gespräche mit Stripe und Advent intensiviert
  • Analysten heben Kursziele an
  • Neue Kooperationen im Bildungssektor
  • Prognose für 2026 angehoben

Gerüchte um eine Übernahme des Zahlungsdienstleisters PayPal gewinnen an Schärfe. Laut einem Bericht des Wall Street Journal vom 14. August haben sich die Gespräche mit dem Konkurrenten Stripe und dem Finanzinvestor Advent International zuletzt intensiviert.

Ein Abschluss könnte Medienberichten zufolge bereits in den kommenden Wochen erfolgen, obgleich eine offizielle Bestätigung bisher aussteht. Zuvor war ein informelles Gebot in Höhe von 60,50 US-Dollar pro Aktie im Gespräch, das PayPal jedoch als unzureichend zurückgewiesen haben soll.

Analysten reagieren auf Spekulationen und neue Kooperationen

Die Analysten von Truist reagierten gestern auf die anhaltenden Spekulationen und hoben ihr Kursziel für das Papier von 59 auf 62 US-Dollar an. Die Experten begründeten diesen Schritt mit einer höheren Wahrscheinlichkeit für einen sogenannten Take-out, also eine vollständige Übernahme des Unternehmens, und passten ihr Modell entsprechend an.

Dennoch behält das Haus seine Einstufung auf „Hold“ bei. Bereits am 3. August hatte Cantor Fitzgerald das Kursziel von 54,00 auf 60,00 US-Dollar nach oben korrigiert, verblieb jedoch ebenfalls bei einer neutralen Bewertung.

Neben den Übernahmefantasien baut das Unternehmen seine Marktposition im Bildungssektor aus. Gestern gab PayPal Kooperationen mit den drei Zahlungsplattformen Illumia, Nelnet Campus Commerce und TouchNet bekannt.

Durch diese Integrationen können Studierende ihre Studiengebühren und sonstigen Abgaben künftig direkt über PayPal oder den konzerneigenen Dienst Venmo begleichen. Dies zahlt auf die Strategie ein, die Nutzung der Venmo-Debitkarte zu erhöhen, deren monatlich aktive Nutzerzahlen im zweiten Quartal bereits um mehr als 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen sind.

Operative Fortschritte und Effizienzprogramm stützen Bewertung

Die operativen Zahlen untermauern das gestiegene Interesse an dem Konzern. In den vor gut drei Wochen vorgestellten Ergebnissen für das zweite Quartal 2026 wies PayPal einen Umsatzanstieg von 5 Prozent auf 8,7 Milliarden US-Dollar aus. Der bereinigte Gewinn pro Aktie lag mit 1,38 US-Dollar über den Markterwartungen von 1,28 US-Dollar.

Im Zuge dessen hob das Management die Prognose für das Gesamtjahr 2026 auf einen bereinigten Gewinn von 5,38 US-Dollar je Aktie an. CEO Enrique Lores betonte im Rahmen der Bilanzvorlage, dass man stets Pfade prüfe, die einen „überlegenen Wert“ für die Aktionäre schaffen würden, ohne jedoch konkret auf die Übernahmegerüchte einzugehen.

Flankiert wird das Wachstum durch ein striktes Kostensenkungsprogramm. Das Unternehmen befindet sich auf Kurs, im laufenden Jahr Brutto-Einsparungen von 400 Millionen US-Dollar zu realisieren. Langfristig peilt PayPal über die nächsten zwei bis drei Jahre Einsparungen von mindestens 1,5 Milliarden US-Dollar an.

Während der Konzern die Profitabilität steigert, kam es Ende Juli zu kleineren Anteilsverkäufen durch Führungskräfte: So veräußerte Frank Keller, Präsident für Checkout Solutions, am 29. Juli insgesamt 732 Aktien zu einem Preis von 58,10 US-Dollar.

An der Börse wird das Papier aktuell zu 53,13 € gehandelt. Trotz der jüngsten Aufschläge notiert der Wert damit noch immer rund 25 % unter seinem 52-Wochen-Hoch, das im Oktober des vergangenen Jahres erreicht wurde. Mit Blick auf die mittelfristige Entwicklung liegt der Kurs derzeit jedoch 21 % über seinem gleitenden Durchschnitt der letzten 200 Tage, was den positiven Trend der vergangenen Wochen unterstreicht.

PayPal-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue PayPal-Analyse vom 21. August liefert die Antwort:

Die neusten PayPal-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für PayPal-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 21. August erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

PayPal: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)