PayPal-Aktie: Das Schlimmste überstanden?

Die PayPal-Aktie findet am Freitag bei ca. 40 US-Dollar endlich einen Boden. Ist das Schlimmste nun überstanden und können Anleger sogar mit einem Upside rechnen?

Auf einen Blick:
  • Aktienkurs stabilisiert sich bei 40 USD
  • Banken sehen mehr oder weniger viel Upside
  • Neuer CEO Lores hat viel Arbeit, aber beste Voraussetzungen

Die PayPal-Aktie scheint am heutigen Freitag nach ihrem dramatischen Kurssturz in den letzten drei Tagen endlich einen Halt gefunden zu haben. Der Kurs des Zahlungsdienstleisters pendelt sich bei rund 40 US-Dollar ein. Ist das Schlimmste nun überstanden und können Anleger sogar mit einem Upside rechnen?

Ein neuer Kapitän

Ob das Schlimmste überstanden ist, wird erst die Kursentwicklung der kommenden Wochen zeigen. Auf jeden Fall bekommt PayPal mit Enrique Lores von HP einen neuen und sehr erfahrenen Kapitän. Er wird nicht viel Zeit bekommen, das Ruder beim Zahlungsdienstleister herumzureißen. Kaum eine andere Branche ist derzeit so wettbewerbsintensiv wie die Payments-Industrie.

Auf jeden Fall hat die PayPal-Aktie weiteres Potenzial. Zumindest sehen das die meisten Banken so. Als Reaktion auf die miserablen Zahlen haben die meisten Analysten ihre Kursziele für die PayPal-Aktie mehr oder weniger drastisch zurechtgestutzt. Aber sie liegen bis auf wenige Ausnahmen alle über dem aktuellen Kursniveau.

Beste Voraussetzungen

Der neue PayPal-Chef hat eigentlich beste Voraussetzungen, um das Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen. Der Zahlungsdienstleister besitzt eine riesengroße Basis an aktiven Nutzern, hat einen weltbekannten Markennamen und ist eine wahre Gewinn- und Cashflow-Maschine.

Das gilt Lores viel Spielraum, das Geschäft über Akquisitionen auszubauen oder die Aktionäre über Rückkaufprogramme oder Dividenden zu belohnen. Die Chancen stehen gut, dass sich PayPal in den kommenden Jahren zu einer attraktiven Dividendenaktie entwickelt.

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