PayPal bringt seinen Dollar-Stablecoin PYUSD in 70 neue Märkte. Nutzer in Afrika, Asien, Europa, Lateinamerika und im Nahen Osten können die Kryptowährung ab sofort kaufen, halten und versenden. Der Konzern will grenzüberschreitende Zahlungen damit billiger und schneller machen – Minuten statt Tage.
Hinzu kommt eine engere Partnerschaft mit BigCommerce. Seit dem 20. Mai können US-Händler PayPal-Zahlungen direkt in die Plattform einbetten. Die Lösung heißt „BigCommerce Payments by PayPal“ und unterstützt Venmo, Ratenkauf, Kreditkarte, Apple Pay und Google Pay. Das stärkt PayPals Rolle im E-Commerce deutlich.
Insider-Verkäufe im Schatten der Expansion
Parallel dazu verkaufte ein Vorstandsmitglied Aktien. Suzan Kereere, Präsidentin für globale Märkte, veräußerte am 19. Mai 4.162 PayPal-Aktien im Wert von rund 184.000 Dollar. Der Verkauf erfolgte nach einem vorgeplanten 10b5-1-Plan aus November 2025. Direktorin Joy Chik erhielt im Gegenzug Aktien im Wert von 275.000 Dollar als Teil des Vergütungsprogramms.
Markt bleibt skeptisch
All das geschieht in einem schwierigen Umfeld. Die PayPal-Aktie notiert heute bei 38,27 Euro – ein Minus von 23 Prozent seit Jahresbeginn und 43 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch. Analysten reagieren zurückhaltend. Der durchschnittliche Kurs liegt bei umgerechnet 48,71 Dollar. Canaccord Genuity bestätigte die Einstufung „Halten“ mit einem Kursziel von 42 Dollar.
Immerhin bauen Short-Investoren ihre Positionen ab. Seit Ende April sank der Leerverkaufsanteil um über fünf Prozent. Ein erstes Stimmungssignal – aber noch kein Trend. Der Erfolg der Stablecoin-Offensive und die neue Händlerintegration werden zeigen, ob PayPal aus dem Abwärtsturm findet.
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