Da PayPal in den USA über keine eigene Banklizenz verfügt, ist der Zahlungsdienstleister dort auf die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen angewiesen. Bisher kümmert sich vornehmlich US-Banken um die Vorgänge im Hintergrund. Wie kürzlich bekannt wurde, wechselt PayPal künftig aber und setzt nun auf die Dienste der Deutschen Bank.
Letztere soll sich beispielsweise um die Abrechnung sowie Auszahlungen an Händler kümmern, wie in der „FAZ“ zu lesen ist. Außerdem ist anscheinend geplant, neue Lösungen für Auszahlungen an Endkunden einzuführen. Die Partnerschaft ist nicht auf die USA begrenzt, sondern erstreckt sich auch auf Europa sowie den asiatisch-pazifischen Raum und damit letztlich die wichtigsten Märkte von PayPal.
PayPal: Unbeeindruckte Anleger
Ob sich dadurch etwas in der Praxis ändern wird, bleibt abzuwarten. Über finanzielle Details ist ebenfalls nichts bekannt. Die Anleger können daher nur schwierig einschätzen, ob es sich nun um eine gute oder eine schlechte Nachricht handelt. Dementsprechend verhielt sich die PayPal-Aktie und trat am Freitag weitgehend auf der Stelle.
PayPal Aktie Chart
Neue Impulse könnte das Papier gut vertragen, welches auf Jahressicht um rund 36 Prozent in Richtung Süden abdriftete. Zwar verfügt PayPal über eine beeindruckende Kundenbasis und eine enorme Markenstärke. Nach dem Geschmack der Aktionäre kam das zuletzt aber nicht genügend zum Tragen.
Die Konkurrenz schläft nicht
Größere Innovationen und mehr Wachstum lieferte indes die Konkurrenz. Allerdings läuft auch dort längst nicht alles glatt. Lange Zeit galt Klarna als erster Verfolger von PayPal, wo es mit dem Aktienkurs allerdings zuletzt ebenfalls im hohen Tempo abwärts ging. Zur immer härteren Konkurrenz hinzu kommt die Konsumunlust der Verbraucher, was die Anleger offenbar in andere Segmente weiterziehen lässt.
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