PayPal steckt in der Krise. Die Aktie fiel auf 57,25 US-Dollar und erreichte den tiefsten Stand seit April 2025. Vom Hoch bei über 92 US-Dollar verlor das Papier 38 Prozent. Die Marktkapitalisierung schrumpfte von über 100 Mrd. auf nur noch 54 Mrd. US-Dollar. Anleger geraten ins Schwitzen.
PayPal Aktie Chart
PayPal: Das Wachstum schwächelt
Im dritten Quartal 2025 legte der Umsatz nur um 7 Prozent auf 8,4 Mrd. US-Dollar zu – deutlich weniger als früher. Gleichzeitig nimmt der Konkurrenzdruck zu. Immer mehr Nutzer wechseln zu günstigen Stablecoins wie USDC oder USDT. Während PayPal-Transaktionen Gebühren kosten, fallen Stablecoin-Zahlungen fast kostenlos an. Layer-2-Lösungen wie Base und Polygon machen das System zusätzlich attraktiv.
Info: Ein Stablecoin ist eine Kryptowährung, deren Wert an eine stabile Fiat-Währung wie den US-Dollar gebunden ist. Dadurch schwankt der Preis kaum, was sie zu einer zuverlässigen und kostengünstigen Zahlungsmethode macht, vor allem für internationale Transaktionen.
PayPal reagiert, setzt auf eigene PYUSD-Stablecoin. Mit 3,7 Mrd. US-Dollar Assets und 15 Mrd. US-Dollar Volumen in 30 Tagen versucht das Unternehmen, Boden gutzumachen. Der Effekt auf den Umsatz bleibt aber klein. Selbst bei kompletter Anlage in Staatsanleihen würde der Ertrag nur rund 148 Mio. US-Dollar betragen.
PayPal ist nicht ohne Grund so günstig
Die Bewertung wirkt günstig: Forward-KGV 10, deutlich unter S&P-500-Durchschnitt (22). Analysten sehen aber nur leichtes Wachstum von 4–6 Prozent, weit unter dem Marktdurchschnitt. Rückkäufe und Dividenden sollen stützen, doch ohne Umsatzschub bleibt die Aktie gefährlich.
Fazit: PayPal ist billig – aber riskant. Wer auf Wachstum setzt, muss starke Nerven haben. Die Aktie bleibt ein Hochrisiko-Papier, mit Chancen auf Gewinne, aber mit noch mehr Verlust-Risiken.
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