PayPal-Aktie: Auf dem Holzweg?

Die PayPal-Aktie notiert nahe einem Fünfjahrestief. Kritik von Ex-Präsident David Marcus an der defensiven Buy-now-pay-later-Strategie und fehlendem Wachstum belasten das Papier.

Auf einen Blick:
  • Aktienkurs erholt sich leicht von Fünfjahrestief
  • Ehemaliger Präsident übt scharfe Kritik an Strategie
  • BNPL-Ansatz als defensive Checkout-Funktion bewertet
  • Fehlende Innovationen und Wachstum belasten Unternehmen

Die Aktie von PayPal konnte sich am Freitag um stolze 1,3 Prozent verbessern und auf 40,42 US-Dollar steigen. Damit konnte die Marke bei 40 Dollar erobert werden, was im ersten Moment recht ordentlich klingt. Allerdings kam das Papier zuvor auch von einem 5-Jahres-Tief bei 38,88 Dollar.

PayPal ist also noch immer angeschlagen, und das nach Ansicht von Kritikern nicht ohne Grund. Zu jenen gesellte sich kürzlich der ehemalige PayPal-Präsident David Marcus. Wie bei „finanzen.net“ zu lesen ist, kommentierte jener die Entwicklung beim Zahlungsdienstleister zum ersten Mal seit zwölf Jahren und fand nur wenige schmeichelhafte Worte.

Hat PayPal sich verrannt?

Marcus stört sich vor allem an PayPals Buy-now-pay-later-Strategie (BNPL). Anders als bei anderen Anbietern handele es sich bei PayPal lediglich um eine defensive Checkout-Funktion. Damit habe das Unternehmen die Chance verpasst, die Kundenbindung zu stärken und Marktanteile auszubauen. Bei Konkurrenten wie Klarna wurde BNPL zuweilen um komplett neue Marken herum aufgebaut.

PayPal Aktie Chart

Marcus steht mit seiner Skepsis nicht alleine da. Auch unter Analysten hat die PayPal-Aktie schwer an Zuspruch verloren. Vor einem Jahr um diese Zeit glaubten einige Experten noch an ein mögliches Comeback. Allerdings gelang es PayPal nicht, solche Hoffnungen auch mit den entsprechenden Entwicklungen bei Quartalszahlen zu unterfüttern.

Im Abwärtstrend

PayPal verfügt weiterhin über eine enorme Nutzerbasis. Doch dem Unternehmen will es seit einiger Zeit nicht mehr gelingen, frisches Wachstum zu generieren. Die Innovationen halten sich in Grenzen und mit Vorstößen wie der Nutzung im Einzelhandel beißt man angesichts einer breit etablierten Konkurrenz eher auf Granit. Die eine oder andere frische Idee könnte nicht schaden, um PayPal wieder nach vorne zu bringen. Zu sehen war davon zuletzt leider zu wenig.

PayPal-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue PayPal-Analyse vom 08. Februar liefert die Antwort:

Die neusten PayPal-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für PayPal-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 08. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

PayPal: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)