PayPal-Aktie: Ads ID startet mit vier Partnern

PayPal erschließt mit einer eigenen Werbe-ID eine neue Einnahmequelle und nutzt dafür Transaktionsdaten von über 400 Millionen Konten.

Auf einen Blick:
  • PayPal Ads ID für Werbetreibende
  • Daten aus Milliarden Transaktionen
  • Partnerschaften mit großen Ad-Tech-Firmen
  • Aktie erholt sich von Jahresverlusten

PayPal sitzt auf einem gigantischen Datenschatz. Bisher nutzte der Zahlungsdienstleister die Informationen seiner Nutzer primär für die reine Transaktionsabwicklung. Jetzt macht der Konzern den nächsten Schritt und greift aktiv im digitalen Werbemarkt an. Mit der Einführung der sogenannten „PayPal Ads ID“ will das Unternehmen eine lukrative neue Einnahmequelle erschließen.

Präzision durch echte Käufe

Die Werbebranche kämpft seit Jahren mit ungenauen Messungen. Hier setzt die neue Lösung an. PayPal nutzt aggregierte Daten aus über 25 Milliarden Transaktionen. Diese stammen von mehr als 400 Millionen verifizierten PayPal- und Venmo-Konten.

Werbetreibende erhalten dadurch ein präzises Werkzeug. Anstatt den Erfolg von Kampagnen nur über Modelle hochzurechnen, verknüpft PayPal die Werbeausspielung direkt mit echten Käufen. Diese geschlossene Messkette soll die Zielgenauigkeit drastisch erhöhen. Datenverschlüsselung und Nutzerkontrolle bleiben laut Unternehmensangaben strikt gewahrt.

PayPal Holdings Aktie Chart

Strategischer Umbau

Für die schnelle Verbreitung der Technologie setzt der Konzern auf Kooperationen. Zum Start integrieren Branchengrößen wie Magnite, PubMatic, Rokt und Taboola die Lösung in ihre Systeme. PayPal diversifiziert damit sein Geschäftsmodell abseits des reinen Zahlungsverkehrs.

An der Börse wird dieser strategische Umbau dringend benötigt. Die Aktie notiert aktuell bei 49,91 USD und liegt damit seit Jahresbeginn rund 15 Prozent im Minus. Immerhin konnte sich der Kurs zuletzt leicht erholen und die 50-Tage-Linie wieder hinter sich lassen.

Der Vorstoß in den Werbemarkt trifft auf ein verändertes Branchenumfeld. Verschärfte Datenschutzrichtlinien erschweren das klassische Tracking zunehmend. Mit seinen verifizierten Käuferdaten besitzt PayPal ein Alleinstellungsmerkmal, das sich im hart umkämpften Ad-Tech-Markt als entscheidender Hebel für effizientere Werbeausgaben erweisen dürfte.

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