PayPal-Aktie: Absturz!

PayPal verzeichnet dramatische Kursverluste und enttäuschende Quartalszahlen. Die Verpflichtung eines neuen CEO soll den angeschlagenen Zahlungsdienstleister wieder auf Kurs bringen.

Auf einen Blick:
  • Quartalszahlen verfehlen alle Erwartungen
  • Aktienkurs bricht um fast 50 Prozent ein
  • Neuer CEO von HP übernimmt Führung
  • Unternehmen kämpft mit Wachstums- und Margenproblemen

Im vergangenen Jahr wurden PayPal noch gute Chancen auf ein Comeback nachgesagt. Tatsächlich verfügt der Zahlungsdienstleister auch über eine enorm starke Nutzerbasis, mit der sich über die richtigen Ideen fraglos Wachstumsimpulse erreichen ließen. Es ist allerdings nicht gelungen, eben solche Ideen zu finden.

Stattdessen lief PayPal der Konkurrenz in manchen Dingen nur hinterher. Das hat dramatische Folgen. Die letzten Quartalszahlen enttäuschten auf ganzer Linie. Sowohl die Umsätze als auch der Gewinn je Aktie lagen unter den Erwartungen. Letztere fielen ohnehin schon nicht besonders hoch aus, was die Lage noch dramatischer macht.

Wohin geht die Reise bei PayPal?

PayPal hat ein klares Problem mit Margen und Wachstum. Das Unternehmen scheint auch nicht mehr daran zu glauben, dass der bisherige CEO Ales Chriss noch zurück auf den richtigen Weg finden wird. Daher kündigte der Konzern überraschend an, ab dem Frühjahr HP-Chef Enrique Lores für den Chefsessel zu verpflichten.

Damit stellt PayPal grundsätzlich Anpassungen in Aussicht, was angesichts enormer Enttäuschungen vielleicht als Hoffnungsschimmer verstanden werden kann. Allerdings weiß bisher niemand so recht, in welche Richtung der neue CEO den Konzern bewegen mag. An den Märkten nimmt daher lediglich die Unsicherheit zu und die Aktie wird durchgereicht.

Blutbad bei der PayPal-Aktie

PayPal Aktie Chart

Die Kursentwicklung der letzten Wochen und Monate spricht Bände. Allein im noch jungen Jahr 2026 rutschte die PayPal-Aktie um 33 Prozent in den roten Bereich. Mit einem Schlusskurs von 39,08 US-Dollar am Donnerstag belaufen die Abschläge im Jahresvergleich sich auf fast 50 Prozent. Es braucht dringend neue Ansätze und höhere Margen. Dies zu erreichen, wird angesichts einer branchenweit angeschlagenen Stimmung aber keine einfache Aufgabe werden.

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