Die Ratingagentur Fitch hat gestern die Bonität von Paramount auf Ramschniveau herabgestuft. Der Grund ist die geplante Übernahme von Warner Bros Discovery für 110 Milliarden Dollar. Die Verschuldung wird dadurch dramatisch ansteigen.
Fitch erwartet nach eigenen Angaben eine deutlich erhöhte Verschuldung bei dem Medienkonzern aus Los Angeles. Die Transaktion soll im dritten Quartal abgeschlossen werden und wird mit 54 Milliarden Dollar Fremdkapital finanziert. Die kombinierte Nettoverschuldung wird dann bei etwa 79 Milliarden Dollar liegen.
Paramount hatte zum Jahresende 2025 bereits 14 Milliarden Dollar ausstehende Schulden. Jetzt kommt eine gewaltige Last obendrauf.
Weitere Herabstufungen drohen bereits
Fitch hat Paramount zudem auf die Beobachtungsliste für weitere mögliche Herabstufungen gesetzt. Die Analysten warten ab, bis die endgültigen Finanzierungsdetails und Pläne zum Schuldenabbau bekannt werden. Die Risiken sind erheblich. Es fehlt an Klarheit über die Finanzstrategie nach der Fusion.
Auch Moody’s und S&P Global haben Paramount bereits Ende Februar auf ihre Watchlists gesetzt. Beide Agenturen prüfen ebenfalls Herabstufungen. Der Druck auf das Medienunternehmen wächst von allen Seiten.
Anleger sollten sich warm anziehen. Die Verschuldung ist gewaltig, der Wettbewerbsdruck im Streaming-Geschäft bleibt hoch. Ob dieser Deal wirklich Sinn macht, wird sich erst in den kommenden Quartalen zeigen. Bis dahin bleibt die Unsicherheit groß.
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