Palantir-Aktie: Zeitenwende?

Das US-Verteidigungsministerium setzt bei einem KI-Projekt auf Alphabet und nicht auf Palantir, was Zweifel an der bisherigen Monopolstellung nährt. Gleichzeitig belasten Aktienverkäufe des CEOs und eine hohe Bewertung den Kurs.

Auf einen Blick:
  • Pentagon wählt für KI-Projekt Alphabet statt Palantir
  • CEO Alexander Karp verkauft vermehrt eigene Aktien
  • Kurs verliert deutlich an fünf aufeinanderfolgenden Tagen
  • Hohe Bewertung birgt erhebliches Korrekturpotenzial

Jahrelang war Palantir für das KI-Programm des US-Verteidigungsministeriums die erste Wahl, gewissermaßen hatte man in dieser Nische ein Monopol errungen. Das war ein wichtiger Grund für die imposante Rallye, welche die Palantir-Aktie in den letzten Jahren hinlegen konnte. Doch die totale Dominanz scheint ins Wackeln zu kommen.

Bem Projekt GenAI.mil verlässt sich das Pentagon auf Gemini von Alphabet statt auf Lösungen von Palantir. Das bedeutet zwar noch lange nicht, dass man dem bisherigen Partner den Rücken gekehrt hätte. Beobachter sehen aber einen Beleg dafür, dass in Zukunft mehr Diversifizierung stattfindet und die USA sich bei ihren Regierungsprogrammen nicht von einem einzigen Anbieter abhängig machen wollen.

Palantir: Auf dem Rückzug?

Für zusätzlichen Verkaufsdruck sorgt Palantir-Chef Alexander Karp, der zuletzt vermehrt mit Aktienverkäufen beschäftigt war und damit nicht gerade für frisches Selbstvertrauen unter den Anteilseignern sorgen kann. Die Zweifel werden größer und das bei einer Bewertung, die noch immer jeglicher fundamentalen Überlegung enteilt ist.

Palantir Aktie Chart

Das Resultat sind sichtliche Korrekturen in einem besorgniserregenden Tempo. Allein am vergangenen Freitag ging es für die Palantir-Aktie um 5,6 Prozent auf 167,86 US-Dollar in die Tiefe. Auf 5-Tages-Sicht hat der Titel um rund 13,5 Prozent an Wert verloren. Sollten die Käufer sich nicht möglichst bald zur Wehr setzen, könnte eine unangenehme Abwärtsspirale in Gang gesetzt werden.

Wer hoch fliegt, fällt tief

Die hohe Bewertung von Palantir, welche den Anlegern lange Zeit ein Grinsen aufs Gesicht zauberte, erweist sich momentan mit als eine Belastung. Denn sollten die Palantir-Aktie sich auch nur halbwegs einer Bewertung annähern, welche mit gewöhnlichen Überlegungen an der Börse vereinbar wäre, würde eine massive Korrektur drohen. Um über 600 Prozent verbesserte der Titel sich in den vergangenen fünf Jahren. Noch kann von einem Crash zwar nicht die Rede sein, doch viele Anleger wollen einen solchen offenbar auch gar nicht erst abwarten.

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