Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos geht es in diesem Jahr heiß her. Die Ehre gab sich dort auch Palantir-CEO, der in einer Rede davor warnte, KI lediglich als Ergänzung in bestehende Software-Systeme einzuführen. Heute würde viele Unternehmen ein großes Sprachmodell an ihre bestehende Infrastruktur andocken, was jedoch weitgehend wirkungslos sei.
Dazu passen jüngste Erhebungen, laut denen über die Hälfte von US-Unternehmen durch den KI-Einsatz noch keine nennenswerten Vorteile erzielen konnte. Damit es damit endlich klappt, empfiehlt Alex Karp ein „Betriebssystem für KI“, bei dem Daten, Prozesse und Modelle eng miteinander verzahnt werden.
Palantir steht bereit
Wie es der Zufall will, hat Palantir eine eben solche Software-Ebene im Angebot. Letztlich machte Karp in Davos also vor allem Werbung für das eigene Unternehmen. Mit dem wollen aber dennoch nicht alle zusammenarbeiten, hauptsächlich aufgrund datenschutzrechtlicher Bedenken. Solche sorgten auch bereits für einige abwertende Aussagen Karps gegenüber Deutschland.
Manch einer könnte sich aber auch an anderen Aussagen von Karp stören, der offen als glühender Unterstützer von Donald Trump auftritt. Passend zu dessen rigorosen, brutalen und in Teilen vermutlich illegalen Migrationspolitik fabulierte Karp in Davos darüber, dass aufgrund von KI-Fortschritten Zuwanderung in Zukunft kaum noch notwendig sei.
Der Hype lässt nach
Palantir Aktie Chart
Was von den politische Vorstellungen von Alex Karp zu halten ist, das mag jeder für sich selbst entscheiden. An der Börse scheint auch unabhängig davon ein wenig der Glauben an weiteres Aufwärtspotenzial verloren zu gehen. Zwar kann Palantir weiterhin Fortschritte und lukrative Aufträge vorweisen. Doch scheint das bei einer schwindelerregenden Bewertung mittlerweile eingepreist zu sein. Seit einigen Wochen befindet das Papier sich in einer Korrekturbewegung, welche sich am Mittwoch mit Abschlägen von 1,9 Prozent fortsetzte.
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