Die Palantir-Aktie zeigte sich zu Beginn der neuen Woche im deutschen Handel freundlich. So gewann der US-Software-Titel am Vormittag 1 % auf 110,3 Euro. Das 1-Monats-Minus verringerte sich somit auf -16,2 %. Von alten Höchstwerten blieb der Big-Data-Wert jedoch sehr weit entfernt (Stand: 13.04.2026, 9:00 Uhr).
Palantir-Aktie: Partnerschaft mit Stellantis verlängert – KI-Unterstützung für Autokonzern
Auch in den letzten Wochen hat Palantir mit etlichen Kooperationsmeldungen für Aufsehen gesorgt. Unter anderem im Fokus: die Autoindustrie. So haben die US-Amerikaner ihre seit 2016 bestehende Partnerschaft mit dem französischen Branchengiganten Stellantis verlängert.
Der neue Fünfjahresvertrag sieht vor, dass der Autobauer seine Nutzung von Palantir Foundry erweitert und zusätzlich die Artificial Intelligence Platform (AIP) in ausgewählten Geschäftsbereichen und Regionen einführt. Foundry dient Stellantis als zentrale Umgebung, um bislang fragmentierte Datenbestände zu konsolidieren, Transparenz zu schaffen und Entscheidungen in komplexen industriellen Abläufen zu beschleunigen.
Mit der Integration von AIP will Stellantis generative KI‑Funktionen direkt mit der bestehenden Daten‑ und Prozesslogik verbinden. Das soll die Governance stärken, die Nachvollziehbarkeit erhöhen und die skalierte Einführung strategischer KI‑Anwendungen ermöglichen. Gleichzeitig unterstützt die Plattform das konzernweite „Data4All“-Programm, das Mitarbeitern einen sicheren und kontrollierten Zugang zu Daten eröffnen soll.
Palantir-Aktie: Big Data und KI für die Autoindustrie
Die beiden europäischen Palantir‑Manager François Bohuon und Grégoire Omont betonen, dass die Kombination aus Foundry und AIP Stellantis helfe, ein KI‑gestütztes Industrieunternehmen der nächsten Generation aufzubauen, in dem Daten zu einem operativen Vorteil in allen Funktionen und Regionen werden.
Zur Einordnung: Stellantis ist der weltweit viertgrößte Autohersteller, entstanden aus der Fusion von Fiat‑Chrysler und PSA, mit Marken wie Peugeot, Citroën, Opel, Fiat, Jeep, Alfa Romeo und Maserati.
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