Palantir hat am Freitag im Umfeld einer Erholung der KI-Aktien zugelegt, nachdem der Sektor zwei Verkaufstage erlebt hatte. Die Aktie stieg um 4,2%. Medienberichten zufolge gewann das Papier bereits im Vormittagshandel nach einer Serie von acht Handelstagen mit Verlusten.
Die Erholung fiel mit einer breiteren Gegenbewegung bei Technologiewerten nach dem Ausverkauf am Donnerstag zusammen. Medienberichte ordneten Palantirs Anstieg diesem Branchenumfeld zu, nicht einem neuen unternehmensspezifischen Auslöser. Als vorherige Belastungen nannten sie Sorgen um Vertragsbuchungen, wahlbedingte Unsicherheit über Verteidigungsbudgets und den allgemeinen Verkaufsdruck auf KI-Aktien.
Auftragsbestand dämpft Wachstumseuphorie
Am Mittwoch berichteten Medien über Kursverluste trotz besser als erwartet ausgefallener Quartalszahlen und einer höheren Jahresprognose. Als mitwirkende Faktoren nannten sie einen gegenüber dem Vorquartal weitgehend unveränderten Auftragsbestand sowie Anlegerzweifel an der Dauerhaftigkeit des KI-Wachstums.
Bei den vor gut einer Woche vorgelegten Quartalszahlen meldete Palantir für das dritte Quartal 2026 einen Umsatz von 2,31 Milliarden $. Das entsprach einem Wachstum von 96% gegenüber dem Vorjahr. Im US-Geschäft mit kommerziellen Kunden stiegen die Erlöse um 148%.
Die ebenfalls vor gut einer Woche angehobene Umsatzprognose für das Gesamtjahr liegt bei 8,530 bis 8,534 Milliarden $.
AmeriLife plant breiten Plattform-Einsatz
Am Donnerstag kündigten AmeriLife und Palantir eine unternehmensweite Partnerschaft an. Nach Unternehmensangaben sollen Foundry und AIP in AmeriLifes Vertriebsgeschäft für Gesundheits- und Vermögenslösungen eingesetzt werden. Bei Crump Life Insurance Services sind entsprechende Arbeitsabläufe bereits produktiv im Einsatz.
Eine positive Analystenreaktion gab es am Dienstag: Citigroup erhöhte das Kursziel für Palantir von 250 $ auf 265 $ und behielt die Kaufempfehlung bei.
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