Der beeindruckende Siegeszug von Palantir ist zu nicht unwesentlichen Teilen lukrativen Regierungsaufträgen zu verdanken. Vor allem in den USA konnte der Big-Data-Spezialist die Behörden überzeugen. Doch auch anderswo gehört Palantir-Software längst zum Inventar. Es scheint aber, als würde die Stimmung sich langsam drehen.
Gegenwind gibt es etwa in New York. Wie „Der Aktionär“ berichtet, fordert der New Yorker Comptroller Mark Levine eine unabhängige Überprüfung einiger Geschäfte von Palantir, insbesondere im Zusammenhang mit der umstrittenen Einwanderungsbehörde ICE. Ähnliche Forderungen gibt es auch von anderen Stellen. In New York steht einiges auf dem Spiel, halten dort doch fünf Pensionssystem insgesamt 2,57 Millionen Anteilsscheine von Palantir.
Auftragsstopp in Großbritannien?
In Großbritannien werden kritische Stimmen rund um Palantir ebenfalls lauter. Diskutiert wird dort mittlerweile aufgrund mangelnder Transparenz bei staatlichen Aufträgen über eine mögliche Aussetzung weiterer öffentlicher Verträge. Laut „The Guardian“ ernten besonders Verträge mit dem nationalen Gesundheitsdienst NHS Kritik.
Das alles hat im ersten Moment noch nicht allzu viel zu bedeuten. Doch die Euphorie lässt erkennbar nach, was sich für Palantir in Zukunft noch rächen könnte. Parallel dazu werden allgemeine Zweifel an den Bewertungen von US-Tech- und KI-Konzernen laut. Palantir ist seinen fundamentalen Kennzahlen in einem besonders hohen Tempo enteilt.
Bei Palantir backen die Bullen kleinere Brötchen
Palantir Aktie Chart
Das Resultat war in den letzten Tagen eine mehr als deutliche Korrektur. Vor dem Wochenende konnte die Palantir-Aktie sich zwar wieder etwas erholen und ihren Kurs auf 135,90 US-Dollar schrauben. Dort blieb es aber bei einem Verlust von knapp 25 Prozent in nicht einmal vier Wochen. Auch unter den Bullen ist die Zuversicht offensichtlich etwas kleiner geworden.
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