Palantir-Aktie: Neurodivergenz als Vorteil?

Palantir-CEO Alex Karp sieht neurodivergente Menschen als Gewinner der KI-Revolution. Der Konzern bereitet sich auf den Wandel vor, während die Aktie vor dem Quartalsbericht unter Druck steht.

Auf einen Blick:
  • Karp sieht Neurodivergenz als Vorteil im KI-Zeitalter
  • Prognose: Mehr neurodivergente Mitarbeiter in Top-Unternehmen
  • Palantir-Aktie vor wichtigen Quartalszahlen im Mai
  • Zweifel an Rentabilität hoher KI-Investitionen

In der Vergangenheit galten Diagnosen wie Autismus, ADHS oder Legasthenie als klarer Nachteil in der Arbeitswelt. Wer mit Reizüberflutung nicht umgehen kann, der geht in einem modernen Großraumbüro schließlich schnell unter. Doch die Künstliche Intelligenz könnte den Arbeitsmarkt in Zukunft auf den Kopf stellen und Palantir-Chef Alex Karp sieht dabei Menschen mit Neurovdivergenz als die klaren Sieger an.

In einem Video-Podcast sagte Karp, dass in Zukunft nur zwei Typen von Arbeitnehmern noch Erfolg haben werden. Dazu gehören seiner Ansicht nach Handwerker mit Ausbildung, die sich durch KI so schnell nicht ersetzen lassen, und auf der anderen Seite eben Menschen mit Neurodivergenz. Jenen sagt der Palantir-CEO eine andere Denkweise nach, welche die Zukunft formen könnte.

Der Blick in die Glaskugel

Dass Künstliche Intelligenz für einige Umbrüche in der Arbeitswelt sorgen wird, dürfte außer Frage stehen. Palantir stellt sich darauf bereits ein und scheint nicht allein zu sein. Wie die „Frankfurter Rundschau“ unter Verweis auf eine Prognose von Gartner berichtet, werden bis zum Jahr 2027 etwa 20 Prozent der Vertriebsorganisationen in Fortune-500-Unternehmen neurodivergente Arbeitnehmer einstellen.

Letztlich können aber sowohl die Marktforscher als auch Alex Karp über die Zukunft nur orakeln. Schaden kann es aber nicht, sich schon jetzt Gedanken darüber zu machen. Das gilt für ein Unternehmen wie Palantir, welches bei der KI-Revolution an vorderster Front vertreten ist, wahrscheinlich umso mehr.

Palantir: Die Zahlen stehen an

Palantir Aktie Chart

An der Börse haben die Anleger momentan allerdings andere Sorgen. Anfang Mai stehen bei Palantir frische Zahlen an, die besonders aufmerksam verfolgt werden dürften. In den letzten Monaten mehrten sich zunehmend Zweifel daran, ob milliardenschwere Ausgaben im KI-Segment noch in einem gesunden Verhältnis zu zukünftigen Gewinnsteigerungen stehen. Das setzte auch der Palantir-Aktie zu, welche am Dienstag mit einem Kurs von 135,70 US-Dollar aus dem Handel ging und damit weit entfernt von Rekordkursen jenseits der 200 Dollar landete.

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