Palantir und der CEO Alex Karp genießen in Deutschland nicht den besten Ruf. Vorgeworfen wird dem Unternehmen unter anderem nicht allzu viel auf Menschenrechte und noch weniger auf Datenschutz zu geben. In einem Interview mit dem „Handelsblatt“ kann Karp genau das nicht recht nachvollziehen und bei der Gelegenheit teilt er auch gleich ordentlich gegen Deutschland aus.
Nach Ansicht des Palantir-Chefs komme in der Öffentlichkeit viel zu kurz, welche Rolle die Software des Konzerns etwa bei der Verteidigung der Ukraine spiele. Zudem behauptet Alex Karp, dass nur durch Palantir mehrere Terroranschläge in der Größenordnung von 9/11 hätten verhindert werden können. Belege dafür lieferte er allerdings nicht.
Palantir rechnet mit Deutschland ab
Bezüglich des Zustands der deutschen Tech-Industrie findet Alex Karp deutliche Worte. Jene zähle zu den „schlechtesten der Welt“ über die nirgendwo mehr geredet werde. Das Land habe den Anschluss verloren. Das schmerze ihn sehr, da Karp in Deutschland gelebt und studiert hat und die Sprache beherrscht. Er will nach eigener Aussage keine Welt sehen, in der Deutschland „schwach und politisch unwichtig“ ist.
Palantir Aktie Chart
Von solch zugespitzten Aussagen mag man halten, was man möchte. Zumindest der Börsenwert scheint Karp derzeit aber ein wenig Recht zu geben. Denn dort überflügelt der US-Konzern, trotz deutlich geringerer Umsätze, den größten deutschen Softwarekonzern in Form von SAP überdeutlich.
Doch nicht so unwichtig?
Hingegen beißt sich mit den Aussagen von Alex Karp, dass niemand über Deutschland reden würde, sein eigenes Mitteilungsbedürfnis über das Land. Außerdem gilt es als offenes Geheimnis, dass das Unternehmen schwer interessiert ist an Aufträgen aus hiesigen Gefilden. Ganz so unwichtig scheint Deutschland dann doch wieder nicht zu sein und vielleicht muss Karp auch nur ein wenig Frust verarbeiten. Darüber lässt sich an dieser Stelle aber freilich nur spekulieren.
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