Palantir-Aktie: Das kann krachen!

Die Palantir-Aktie zeigt nach starken Verlusten erste Anzeichen der Stabilisierung, bleibt aber im langfristigen Abwärtstrend. Analysten sehen dennoch Potenzial für eine Erholung.

Auf einen Blick:
  • Aktie nach massiven Verlusten leicht erholt
  • Sektorenwechsel belastet Tech-Werte
  • Staatliche Aufträge als solide Basis
  • Analysten sehen höhere Kursziele

Palantir hat sich am Freitag in einer bescheidenen Weise zumindest etwas nach oben entwickelt, betonen nun Beobachter und Analysten mit Blick auf das krisengeschüttelte Papier. Die Notierungen sind um 0,1 % gestiegen. Sie erreichen einen Kurs in Höhe von 114,60 Euro. Der vermutete oder befürchtete Absturz auf Regionen unter 100 Euro ist damit endgültig zunächst abgewehrt.

Palantir: Etwas raus aus der Krise

Das Papier allerdings ist derzeit allenfalls in einem sehr schwachen Seitwärtstrend, der den vormaligen Ritt nach oben, den massiven Aufwärtstrend mit scheinbar immer weiter wachsenden Kursen abgelöst hat.

Die Aktie selbst konnte sich erst in den vergangenen Tagen wieder etwas stabilisieren. Zuletzt war es innerhalb von einer Woche um 3,25 % aufwärts gegangen.

Die Statistik weist indes unverändert größere Probleme aus: Die Aktie ist innerhalb der vergangenen vier Wochen um -21,5 % nach unten gestützt. Seit Jahresanfang ging es um -27,7 % abwärts.

Palantir Aktie Chart

Palantir ist damit sicherlich auch eines der großen Opfer in der so genannten Rotation an den Märkten geworden. Das Kapital hat einen Sektorentausch vorgenommen und Tech-, vor allem Software-Unternehmen wurden schlicht bestraft.

Palantir selbst kann daran relativ wenig ändern. Die Softwareunternehmen insgesamt sind wegen der KI-Euphorie etwas untergegangen. Der Markt befürchtet, dass Softwareunternehmen an Geschäft verlieren, wenn die KI selbst sich zu immer besserer Software-Produktion entwickelt. Sprich: Die Geschäftsgrundlage wird quasi wegprogrammiert.

Bei Palantir allerdings kommt eine Besonderheit dazu, denn das Unternehmen ist fest mit staatlichen Stellen verwurzelt.

Hier geht es um Sicherheitstechnologie. Palantir ist dort wie beschrieben sehr gut verdrahtet. Die Geschäfte wachsen und damit auch insgesamt die Nettogewinne sowie die Gewinnaussichten. Dies hatte den Kurs über lange Zeit so massiv nach oben getrieben. Allerdings wird die nächste Zahl aus dem Unternehmen erst Anfang Mai erfolgen.

Derzeit fehlen sicherlich knapp 20 %, um den Aufwärtstrend formal auf Basis des GD 200 zu erobern. Das ist ein klarer Indikator dafür, dass es hier nicht zum Selbstläufer kommt. Analysten sehen indes deutlich höhere Kursziele bei der Palantir als der Markt.

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