Palantir-Aktie: Jetzt bloß nicht die Nerven verlieren!

Die Palantir-Aktie zeigt extreme Kursschwankungen, während Analysten trotz hoher Bewertung und Insider-Verkäufen ihre Zurückhaltung aufgeben und Kursziele anheben.

Auf einen Blick:
  • Extreme Kursschwankungen mit starken Tagesverlusten und -gewinnen
  • Zwei größere Insider-Verkäufe in Millionenhöhe gemeldet
  • Analysten wechseln trotz hohem KGV auf positive Seite
  • Aktuelles Kursziel liegt knapp über dem aktuellen Niveau

Eine durchaus interessante Entwicklung schafft derzeit die Aktie von Palantir wieder. Das Unternehmen hat zwar gestern heftige 4,5 % verloren und kommt auf einen Kurs in Höhe von noch 152,40 Euro. Am Mittwoch allerdings waren die Notierungen um 3,5 % geklettert und schon am Dienstag war es um satte 3,3 % aufwärts gegangen.

Die Aktie ist zurück im Kampf um echte Tops, schwankt aber extrem. Es gibt derzeit keinen richtigen Grund dafür, warum die Märkte teils die Nerven verlieren und teils sehr euphorisch wirken. Dies ist insofern eine sehr interessante und auch bemerkenswerte Entwicklung, als die Aktie noch am Freitag mit -8,3 % einen sehr herben Rückschlag hatte hinnehmen müssen. Die Börsen haben sich zum Auftrag des Jahres also offensichtlich geirrt.

Insider haben verkauft: Kein Problem

Auf der anderen Seite wurde vorgestern bekannt, dass gleich zwei Insider Verkäufe zu melden waren. Ein Verkauf wurde mit einem Umfang in Höhe von 2,1 Millionen Dollar gemeldet, ein anderer Verkauf in Höhe von 3,45 Millionen Dollar. Es scheint immer wieder die Befürchtung zu geben, dass die Aktie durchaus relativ teuer ist. Bei einem KGV in Höhe von 309 und vor allem bei Kursgewinnen in Höhe von immerhin 109 % über ein Jahr und gleich 2448 % über drei Jahre ist der Drang, eine solche Aktie aus dem eigenen Portfolio abzugeben, sicherlich zumindest nicht vollkommen überraschend.

Palantir Aktie Chart

Die Märkte scheinen davon auch kaum Notiz zu nehmen.

Interessant ist bei diesem Unternehmen ein ganz anderer Aspekt. Das Unternehmen selbst entwickelt vor allem Spezialsoftware, die als Sicherheitssoftware in verschiedenen staatlichen Organisationen eingesetzt wird und durchaus umstritten ist. Die Angst vor einem Überwachungs-Staat ist in manchen Kreisen relativ groß. Sehr spannend daran allerdings ist der Umstand, dass Analysten ihre lange Zurückhaltung bei diesem Papier inzwischen trotz der hohen Bewertung genau deshalb weitgehend aufgegeben haben.

Stets lief die Aktie in den vergangenen Jahren deutlich oberhalb der mittleren Kursziele. Inzwischen liegen Schätzungen vor, wonach das mittlere Kursziel immer noch circa knapp 5 % entfernt ist. Analysten also haben inzwischen die Seiten gewechselt. Die Börsenlampen sind demnach aktuell durchaus sehr grün.

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