Kürzlich hat Palantir erneut eine starke Kooperation mit dem US-Militär bekannt gegeben. Demnach soll der Softwarekonzern seine Datenplattform Foundry sowie seine KI‑Lösung AIP im gesamten „Maritime Industrial Base“-Netzwerk einsetzen.
Das Programm trägt den Namen „ShipOS“ und umfasst laut Mitteilung ein Budget von bis zu 448 Millionen US‑Dollar. Ziel ist es, die komplexen Lieferketten und Produktionsprozesse im Schiffsbau zu modernisieren.
Palantir‑Aktie: Navy will Effizienzsprung im Schiffsbau
US‑Marineminister John Phelan betonte bei der Vorstellung des Projekts die Dringlichkeit des Vorhabens. Er sagte: „Seit Jahrzehnten haben die Amerikaner zugesehen, wie Milliarden ihrer Steuergelder in eine maritime Industrie geflossen sind, die von Bürokratie, Verzögerungen und chronischen Engpässen geplagt ist. Heute liefern wir endlich echten Wandel.“ ShipOS solle Verantwortlichen „vollständige, genaue und Echtzeit‑Einblicke in die gesamte Lieferkette“ geben.
Auch Palantir‑Chef Alex Karp unterstrich die Bedeutung des Deals: „Palantirs Existenz beruht darauf, amerikanischen Soldaten den stärksten Vorteil der Welt zu verschaffen. ShipOS gibt den Arbeitern, Ingenieuren und Logistikern die Software, die sie verdienen.“
Palantir‑Aktie: Frühtests zeigen drastische Zeitersparnis
Pilotprojekte hätten laut Navy bereits deutliche Verbesserungen gebracht: Bei Electric Boat sei die Planungszeit für U‑Boot‑Projekte von 160 Stunden auf unter zehn Minuten gefallen. In einer Werft in Portsmouth habe sich die Materialprüfung von mehreren Wochen auf weniger als eine Stunde verkürzt.
Zur Einordnung: Erst kürzlich hat US-Präsident Trump eine massive Erhöhung des Militärbudgets der USA angekündigt. Palantir als einer der wichtigsten Tech-Partner der Streitkräfte dürfte davon ausgiebig profitieren.
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