Nachdem die Palantir-Aktie in den letzten zwei Monaten fast kontinuierlich auf Talfahrt war, kann sie sich am Freitag stabilisieren. Ist der Abwärtstrend des Datenanalysespezialisten nun endlich zu Ende?
Eine gute und eine schlechte Nachricht
Auf diese Frage gibt es leider keine konkrete Antwort, denn momentan gibt es gute und schlechte Nachrichten in Bezug auf die Palantir-Aktie.
Die gute: Das Unternehmen bekam von der US-Vereidigungsagentur DISA grünes Licht für das neue Produkt PFCS Forward. Damit kann das US-Militär die Datenanalysen von Palantir auch an Orten nutzen, an denen es keine stabile Internetverbindung gibt, beispielsweise auf mobilen Kommandoposten oder in entlegenen Einsatzgebieten.
Bislang durfte die Palantir-Software nur auf großen zentralen Servern laufen, aber nicht auf lokaler Hardware direkt im Feld. Für das Unternehmen bedeutet das einen strategischen Durchbruch.
Die schlechte: Der bekannte Starinvestor Michael Burry äußerte sich zuletzt äußerst negativ über Palantir. Er kritisierte das Geschäftsmodell des Unternehmens auf mehrfache Weise. Unter dem Strich sieht Burry den fairen Wert der Palantir-Aktie bei 46 US-Dollar. Dieser Wert liegt rund zwei Drittel unter dem aktuellen Kursniveau.
Immer noch hoch bewertet
Mit einem Forward-KGV von knapp über 100 ist die Palantir-Aktie aufgrund des jüngsten Kursrückgangs zwar nicht mehr so exorbitant hoch wie zuvor, aber immer noch sehr hoch bewertet. Die kleinste Schwäche bei den Quartalszahlen kann somit zu einem weiteren Sell-off der Aktie führen.
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